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Rickenbach Segelflieger nutzen Thermik aus

Luftsportgruppe Hotzenwald richtet 51. Internationalen Hotzenwaldwettbewerb für Streckensegelflug auf dem Flugplatz Hütten aus

31 Piloten in 22 Segelflugzeugen – Ein- und Zweisitzer – gingen am Pfingstsamstag beim 51. Internationalen Hotzenwaldwettbewerb für Streckensegelflug auf dem Flugplatz in Hütten an den Start. Je nach Wetterlage sind bis zum kommenden Samstag acht Wertungsflüge im Wettbewerbsgebiet Schwarzwald/Schwäbische Alb/Jura möglich.

22 Segelflugzeuge, darunter elf aus den Ortsgruppen der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald, sind in diesem Jahr beim Internationalen Hotzenwaldwettbewerb am Start. Es wird in drei Klassen geflogen: Bei der 15-Meter-Klasse und 18-Meter-Klasse handelt es sich um Einsitzer, die sich durch ihre Spannweite unterscheiden, bei der Doppelsitzerklasse gibt es nur geringe Unterschiede der Flugzeuge. Die Piloten stammen aus Deutschland und der Schweiz, einige von ihnen haben schon mehrfach an dem Wettbewerb teilgenommen, andere sind erstmals am Start. Wenn es die Thermik zulässt, soll es insgesamt acht Wertungsflüge geben. Die Wettbewerbsleitung - Frieder Göltenbott (Segelfluggruppe Dreiländereck) und Marcus Neubronner (Segelfluggruppe Wehr) - entscheidet je nach Wetterlage gemeinsam mit den Pilotensprechern kurzfristig über die zu absolvierende Strecke.

Am Samstag Vormittag kamen die Piloten 45 Minuten vor der Startbereitschaft zu einem Briefing zusammen. Es gab ausführliche Informationen über Wetter sowie Thermik und Marcus Neubronner gab die Strecke bekannt, die für die Einsitzer von Hütten über Mönchweiler, Gammartingen (Kreis Sigmaringen) und Rötenbach zurück nach Hütten führte. Insgesamt galt es, 240,1 Kilometer zu absolvieren, vor den Doppelsitzern lag eine etwas weitere Strecke, nämlich 285 Kilometer. Auf der Strecke gab es mehrere Wendepunkte, die die Flugzeuge in einem Radius von 500 Metern passieren mussten. Kontrolliert werde dies mittels GPS, mit dem alle Flugzeuge ausgestattet seien, erklärte Bernhard Egger von der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald. Nach dem Briefing ging es dann an die Startvorbereitungen, die Flugzeuge wurden startklar gemacht, Karten studiert und Daten in das GPS eingegeben. Um 12.30 Uhr war es dann soweit, die Segelflugzeuge wurden nacheinander hochgeschleppt. Erst als die letzte Maschine in der Luft war, erfolgte die Startfreigabe über Funk. Es müsse jedoch nicht gleich gestartet werden, es bestehe vielmehr ein Startfenster von zwei Stunden, für einen späteren Start könne es taktische Gründe wie die Hoffnung auf bessere Thermik geben, erklärte Egger.

Am ersten Wertungstag herrschte sowohl über dem Schwarzwald als auch über der Schwäbischen Alb gute Thermik, später wurde die Thermikentwicklung jedoch durch Bewölkungsaufzug beeinträchtigt, sodass einige Piloten nur mit Motorunterstützung heimkehren konnten oder auf benachbarten Flugplätzen landen mussten. Am Sonntag gab es derartige Beeinträchtigungen nicht und einige Piloten konnten ihre schnellsten Schnitte fliegen, Martin Sautter (SFC Ulm) war mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 123,3 km/h unterwegs.

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