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Rickenbach Segelflieger feiern ihre Sieger

50. internationaler Hotzenwaldwettbewerb. Schlechtes Wetter lässt nur einen Flugtag zu

Nach nur einem Wertungstag endete am Freitagabend der 50. internationale Hotzenwaldwettbewerb der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald (LGH). Aus den Tagessiegern von der Eröffnung vom vergangenen Samstag wurden Wettbewerbssieger. Dennoch blickte die LGH am Freitagabend auf dem Segelflugplatz in Hütten auf einen erfolgreichen und unfallfreien Wettbewerb zurück. Mit nur einem Wertungstag hatte damals noch niemand der Segelflieger gerechnet. Das Wetter ließ nicht mehr Flugtage zu. Einziger Trost: Vor genau 30 Jahren waren es noch weniger, nämlich null Wertungstage. Der guten Stimmung tat dies aber kein Abbruch, wie die ausgelassene Siegerehrung zeigte. Um die Flugleistungen der unterschiedlichsten Flugzeuge auszugleichen wurde in drei Klassen geflogen. Bei der 18-Meter-Klasse handelt es sich dabei um die schnellste und deshalb wurde für diese Rennklasse eine Aufgabe über 198,9 km bis 327,7 Kilometer ausgeschrieben. Die Doppelsitzer und 15-Meter-Klasse flogen etwas kürzer mit 183,0 Kilometer bis 299,8 Kilometer. Die 15-Meter-Klasse durfte zuerst starten und konnte so von etwas besseren Wetterbedingungen profitieren, dies führte dazu, dass der schnellste Schnitt von Ewald Bombelka mit 95 km/h in dieser und nicht in der Rennklasse geflogen wurde. Ewald Bombelka aus Klippeneck, Schwäbische Alb, erreichte damit die Höchstpunktzahl von 1000 Punkten und den ersten Platz in der 15-Meter-Klasse vor Jarosvlav Misun aus Dittingen/Schweiz und Harry Adamaus der Segelfluggruppe Schopfheim der LGH.

In der Doppelsitzerklasse teilen sich Ramona Riesterer mit Wolfgang Lange aus der Segelfluggruppe Maulburg der LGH und Helge Loschan mit Manfred Kleis aus Reiselfingen punktgleich den ersten Platz. In der 18-Meter Klasse gewinnt Martin Sautter vom SFC Ulm deutlich vor Thomas Brosi aus der Segelfluggruppe Maulburg der LGH und Stefan Karg aus Reiselfingen.

Manfred Reiber kündigte an, nach neun Jahren möglicherweise nicht mehr die Wettervorhersagen in die Hand nehmen zu wollen. Ob der promovierte Diplommeteorologe dies auch tun wird, ist aber noch nicht sicher. Die LGH überreichte ihm als Dank und Anerkennung für seine Arbeit die Steinpyramide, welche sonst nur den Erstplatzierten für ihre sportlichen Leistungen vorbehalten ist.

Monika Lang-Dahle, Präsidentin des Luftsportverbandes Baden überreichte und sponserte die Preise. Für die musikalische Untermalung sorgte die Ehrenmusik des Musikvereins Rickenbach. Neben dem Badnerlied spielten sie auch den Fliegermarsch. Mit dem Schneewalzer endete dieser doch etwas außergewöhnliche Wettbewerb.

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