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Rickenbach Rom statt Rickenbach: Bärthel möchte jetzt Papst werden

Christian Bärthel - dem rechten Lager zugeordnet - strebt nach seiner verhinderten Kandidatur in Rickenbach nach Höherem: jetzt hat er offiziell seine Bewerbungsunterlagen für das Amt des Papstes eingereicht.

"Liebe Mitglieder des Konklaves", so beginnt Christian Bärthel sein Bewerbungsschreiben um das Amt des Papstes an die Adresse Citta del vaticano/Vatikanstaat. Seine Bereitschaft zur Übernahme des Amtes in schweren Zeiten solle vom Konklave laut Bärthel als eine vom Heiligen Geist gesetzte Chance betrachtet werden. Durch seine Wahl wolle er "das Aufkommen des Antichrist an der Spitze der katholischen Kirche" ausbremsen.

Er leiste bereits seit 20 Jahren einen überkonfessionellen Missionsdienst und bringe deswegen beste Voraussetzungen mit um Werk der Neuevangelisierung zu forcieren. Seine Treue liege stets beim Wort Gottes. Im Falle eines Wahlsieges stehe aber eines bereits fest: "Die Bezeichnung Heiliger Vater lehne ich für mich ab", so Bärthel. Der Bewerbung legte er neben seinem Lebenslauf einige "prophetische Gedanken" bei.   

Zur Wahl in Rickenbach wurde er wegen Zweifeln an seiner demokratischen Gesinnung nicht zugelassen.

In Rom wird es dieses Problem nicht geben. Theoretisch kann jeder katholisch geweihte Geistliche zum Papst gewählt werden. Ein Laie nicht, denn: Der Papst ist - neben anderen Funktionen - auch Bischof von Rom. Als solcher muss er Kleriker sein.

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