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Rickenbach Rechtsextremist kündigt Bürgermeister-Kandidatur an

Den Rickenbacher Bürgern bleibt nichts erspart: Ein ostdeutscher Neonazi hat angekündigt, bei der Bürgermeisterwahl am 24. Februar zu kandidieren.

Christian Bärthel, 38 Jahre, gelernter Verwaltungsfachangestellter aus Ronneburg (Thüringen), will sich nach eigenen Angaben um die Nachfolge von Norbert Moosmann bewerben. Bärthel wird vom Landesverfassungsschutz Thüringen als Rechtsextremist eingestuft und ist bundesweit schon mehrfach einschlägig in Erscheinung getreten.

So wurde er 2007 wegen Volksverhetzung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Bärthel war schon Mitglied in verschiedenen rechtsextremen Organisationen, zunächst der DVU, später wurde er stellvertretender Landesvorsitzender der ebenfalls als rechtsextrem eingestuften Deutschen Partei in Thüringen. Danach war er Mitarbeiter eines NPD-Landtagsabgeordneten und leitete dessen Zwickauer Büro.

2011 scheiterte Bärthels Versuch, in Wunsiedel einen „Gedenkgottesdienst“ für den Kriegsverbrecher Rudolf Heß zu veranstalten. Seine Bürgermeisterkandidatur wäre bereits seine dritte: 2006 scheiterte er in seinem Heimatort Ronneburg, 2008 in der 12.000-Einwohnerstadt Besigheim (Kreis Heilbronn).


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