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Rickenbach Pilotinnen landen vorne

Bei den Deutschen Meisterschaften im Streckensegelflug der Frauen, die vom 30. Mai bis 9. Juni auf dem Flugplatz Erbach bei Ulm stattgefunden haben, konnten sich die zwei Teilnehmerinnen der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald e.V. in ihrer jeweiligen Klasse im Mittelfeld platzieren

Startklar: Heike Deboben.
Startklar: Heike Deboben. | Bild: LSV ulm

Bei den Deutschen Meisterschaften im Streckensegelflug der Frauen, die vom 30. Mai bis 9. Juni auf dem Flugplatz Erbach bei Ulm stattgefunden haben, konnten sich die zwei Teilnehmerinnen der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald e.V. in ihrer jeweiligen Klasse im Mittelfeld platzieren.

Nach der zehn Tage dauernden Meisterschaft landeten Heike Deboben (Segelfluggruppe Säckingen) und Ramona Riesterer (Segelfluggruppe Maulburg) jeweils auf Gesamtplatz 7 in der Club- oder in der Standardklasse. Das Team des Sportfliegerclubs Ulm, das die Meisterschaft ausrichtete, schaffte es bei schwer vorhersagbaren Wetterverhältnissen jedes fliegbare Wetterfenster zu finden und optimal auszunutzen. „Dass wir an fünf von zehn möglichen Tagen eine – wenn auch meist eher kleinere – Streckenaufgabe fliegen konnten, war eindeutig der umsichtigen Wettbewerbs- und Sportleitung zu verdanken“, erklärt Heike Deboben. Bestmarken der beiden Hotzenwälderinnen waren ein dritter Tagesplatz für Heike Deboben in der Clubklasse und Tagesplatz zwei für Ramona Riesterer in der Standardklasse.

Insgesamt 40 Pilotinnen waren in Erbach in drei Klassen angetreten, um den Deutschen Meistertitel zu erfliegen. Siegreich waren in der Rennklasse Kathrin Senne vom FSV Sindelfingen, in der Standardklasse Meike Müller vom FV Celle und in der Clubklasse Dörte Starsinski, LV Reutlingen. Die Streckenflüge führten die Teilnehmerinnen an den verschiedenen Tagen von Ulm nach Westen über die komplette Schwäbische Alb, bis in den Hoch- und Nordschwarzwald und im Nordosten bis nach Harburg, wo das Nördlinger Ries beginnt.

Die vordefinierten Strecken müssen von den Pilotinnen so schnell wie möglich abgeflogen werden. Per GPS-Aufzeichnung kann nachvollzogen werden, dass das Flugzeug auch wirklich an allen sogenannten Wendepunkten gewesen und die Aufgabe erfüllt ist. Die größte aller Strecken wurde am 4. Wertungstag in der Renn- und Standardklasse ausgeschrieben, hier sollten insgesamt knapp über 400 Kilometer bewältigt werden, was immerhin sechs der Rennklasse-Teilnehmerinnen schafften, aber kein einziges Flugzeug in der Standardklasse.

„Es nicht zu schaffen“ bedeutet beim Segelfliegen, auf einem auswärtigen Flugplatz oder auch auf einem beliebigen Acker landen zu müssen: „Das wird häufig als Notlandung bezeichnet, was aber falsch ist“, so Ramona Riesterer.

Ramona Riesterer
Ramona Riesterer

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