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Rickenbach Originelle Flieger zum Staunen

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Zuerst hatten sie Pech, dann Glück: die Drachenflieger von Hütten. Nach einem komplett verregneten Samstag spielte das Wetter am Sonntag mit. "Wir haben einen hundertprozentigen Zuschlag zum Samstag", sagte gestern Georg Liehr, Geschäftsführer der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald (LGH), die zusammen mit dem Wehrer Drachenexperten Volker Przybilla und dem SÜDKURIER das vierte Drachenfest veranstaltete. Liehr weiter: "Wir haben freie Sicht und keinen Regen." Sein Optimismus, dass das Wetter hielt, begründete er so: "Der Schweizer Jura hält die feuchte Luft ab." Das Genua-Tief blieb also südlich von Hütten hängen. Nur die Kälte nicht. Denn mit dem offenen Himmel kam der frische Ostwind. Deshalb war warme Kleidung angesagt. Und zwischendurch Tee oder Kaffee. Zu sehen gab es am Sonntag einiges. Viel mehr jedenfalls als am Samstag. Bei anhaltendem Regen und stockdickem Nebel wagten sich kaum Besucher auf das Flugplatzgelände. Nur die verwegenen Drachenflieger harrten der Dinge und ließen sich nicht entmutigen. "Das wird schon", meinte ein Schweizer Drachenmann. Derweil bewirteten die Köche der LGH die wenigen Gäste und sich selber. Die Stimmung war gut, enttäuschte Gesichter waren kaum auszumachen. Auch am SÜDKURIER-Mobil herrschte immer wieder Betrieb. Kein Wunder, denn am Glücksrad gab es viele schöne Preise zu gewinnen.

Leider fiel das Nachtfliegen aus. Und die mit Spannung erwarteten Flugdemonstrationen mussten auf Sonntag verschoben werden. Der begann mit Rainer Neuner, dem bekannten Drachenbuchautor und den Worten: "Wir hoffen alle auf einen trockenen Tag." Dann ging es Schlag auf Schlag. Kurz nach 10 Uhr ließ das "Team4fun" aus Frankfurt ihre Vierleiner vom Typ Revolution zum Formationsflug aufsteigen. Das Publikum applaudierte, Rainer Neuner fand es "super". Nebenan brachte Jürgen Müller aus Heilbronn seinen orangen Luftangler nach einigen Startschwierigkeiten in die Höhe. Josef Nieratschker aus Bonndorf hatte gleich mehrere Drachen im Gepäck und freute sich über die Brise. "Wow", rief ein Kind, als es den riesigen, schwebenden Gecko entdeckte.

Im abgegrenzten Flugfeld zeigten amtierende und ehemalige Weltmeister im Drachenfliegen ihr Können. Viele Drachenclubs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren angereist - unter anderem aus Donaueschingen, Zofingen, Schaffhausen, Wental, Basel, Freiburg und Wien. Moderator Rainer Neuner stellte die Piloten und Konstrukteure sowie die Geschichten der speziellen Drachen vor.

Im Laufe des Tages füllte sich der Flugplatz mit vielen Besuchern aus nah und fern. Darunter besonders viele Familien, die mit Kindern und Hunden gekommen waren. Sie wurden mit einem farbenfrohen Spektakel am Himmel bis zum Abend belohnt.

Bildergalerie im Internet:

www.suedkurier.de/bilder

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Diese Drachen machten gute Laune, aber verfingen sich gerne mit anderen Drachen. Dann mussten sie zum Entwickeln auf den Boden zurück. Bilder: schütz

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Bald steigt er hoch in die Luft: Der beeindruckende Drachenballon von Jürgen Müller aus Heilbronn.
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Drachenfliegen macht allen Spaß.
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Ein Gecko hebt ab.
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Alles so schön bunt hier ...
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Moderator Rainer Neuner mit einem Drachen.

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