Rickenbach Oldtimer und Stunts beim internationalen Flugtag am 12. und 13. September

Zum internationalen Flugtag Hütten-Hotzenwald am 12. und 13. September erwartet die Luftsportgemeinschaft Hotzenwald Flugzeuge aus den 20er und 30er Jahren sowie das französische Hubschrauber-Ballett.

Der internationale Flugtag Hütten-Hotzenwald findet in diesem Jahr am 12. und 13. September auf dem Segelfluggelände in Hütten statt. Das Organisationsteam der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald plant einen Großflugtag. Besonders die Zusammenstellung des Flugprogramms steht nun im Fokus der Vorbereitung. Die Segelflieger erwarten rund 10 000 Besucher und die ersten Programmpunkte stehen schon fest.

Ein großer Höhepunkt werden die Antique Aeroflyers aus Mengen. Sie werden das Flugprogramm gleich mit vier Flugzeugen aus den 20er und 30er Jahren bereichern. Die Travel Air 4000E ist zum Beispiel ein amerikanischer Doppeldecker mit einem Sieben-Zylinder-Motor mit über 240 PS. Der berühmte Atlantikflieger Charles Lindbergh flog die gleiche Maschine im Postdienst. Die Maschine wurde 2011 in Mengen liebevoll aufbereitet. Mit der Ryan STA Special ist auch der Bugatti unter den Flugzeug-Oldtimern der 30er Jahre dabei. Die erste in Serie gebaute Konstruktion in Aluminium-Monocoque-Bauweise und bekannt aus drei Hollywood-Filmen.

Bei der Planung des Programms sollen aber nicht nur Oldtimerfreunde auf ihre Kosten kommen – die Segelflieger vom Hotzenwald möchten wieder ein möglichst breites Programm auf die Beine stellen. Mit Thomas Bader wird es etwas schneller zur Sache gehen – er fliegt eine Extra 330 SC. Dabei handelt es sich um einen einsitzigen Kunstflug-Tiefdecker mit sechs Zylindern und über 300 PS. Ähnliche Maschinen werden auch bei den Red Bull Air Races geflogen und sind der Inbegriff des modernen und schnellen Motorkunstfluges. Sie sind zugelassen für G-Kräfte bei denen der Mensch an seine Grenzen kommt und erreichen Geschwindigkeiten von über 400 Stundenkilometern.

Die Fallschirmspringer aus Freiburg werden einen ruhigeren Ausgleich dazu bieten. Nach dem Absprung können sie fast lautlos Formationen einnehmen und an den Himmel über Hütten zaubern.

Beim Flugtag 2009 führte das Hubschrauberballett von der französischen Formation Tango bleu ihre Tänzchen in der Luft auf. Die von Tango Bleu geflogenen Robinson 22 sind die in ihrer Kategorie am weitesten verbreiteten Hubschrauber. Diese kleinen Maschinen sind sehr instabil, dafür jedoch sehr wendig – ideal also um damit eine einzigartige Choreographie zu fliegen. Das hat nicht nur den Zuschauern 2009 sehr gut gefallen, sondern auch dem Organisationsteam. Da es nichts Vergleichbares gibt, wird es 2015 eine erneute Vorstellung geben.

Die Modelfluggruppe Wehr wird die Luftsportgemeinschaft wieder mit ihren detailverliebten Modellen unterstützen und die Fliegerei für die Besucher greifbar machen.

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