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Rickenbach Lob für junge Segelflieger

Positive Bilanz nach Hotzenwaldwettbewerb. Wunsch nach größerem Starterfeld. Trophäen für Gewinner

Die Jugendgruppe der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald sorgte unter der Leitung von Simon Lorenz und Lucia Liehr für einen reibungslosen Ablauf des 49. Hotzenwaldwettbewerbs in Hütten und für ein gelungenes Abschlussfest am vergangenen Samstag. Dafür gab es ein dickes Lob.
Die Jugendgruppe der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald sorgte unter der Leitung von Simon Lorenz und Lucia Liehr für einen reibungslosen Ablauf des 49. Hotzenwaldwettbewerbs in Hütten und für ein gelungenes Abschlussfest am vergangenen Samstag. Dafür gab es ein dickes Lob. | Bild: schneider

Mit dem Verlauf des 49. Hotzenwaldwettbewerbs in Hütten zeigte sich das Organisatoren-Team Marcus Neubronner und Frieder Göltenbott von der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald (LGH) bei der Siegerehrung am vergangenen Samstag sehr zufrieden: Neubronner: „Ein unfallfreier Wettbewerb mit fünf interessanten Flugtagen, es gibt nichts Schöneres als nach einem langen Flugtag in glückliche Pilotengesichter zu schauen.“

Ein ganz besonderes Lob erhielt die Jugendgruppe der LGH für ihren Arbeitsaufwand im Hintergrund des Wettbewerbs. Sie sorgten mit für einen reibungslosen Start der weißen Vögel und hatten die Organisation der Abschlussparty übernommen. „Ohne das Engagement unseres Nachwuchses wäre ein solches Event schlicht nicht möglich“, dankte LGH-Präsident Hubert Matt.

Zwischen 200 und 500 Kilometern hatten die Teilnehmer pro Tag zurückgelegt und überflogen das gesamte Wettbewerbsgebiet, die Schwäbische Alb, Schwarzwald und Schweizer Jura. „Unser Wettbewerb gehört, nicht zuletzt durch die gebirgige Landschaft, zu den anspruchsvolleren Segelflugwettbewerben“, erklärt Marcus Neubronner, dies mache die Teilnahme gerade für die routinierteren und aufstrebenden Piloten attraktiv.

Nichtsdestotrotz wünscht sich die LGH zukünftig wieder mehr Wettbewerbsteilnehmer. „Gerade in Hinblick auf das 50-jährige Bestehen des Hotzenwaldwettbewerbs im nächsten Jahr würde wir gerne viele neue Piloten begrüßen dürfen“, sagt Bernhard Egger, Pressesprecher der LGH.

Die strahlenden Gewinner in den beiden Segelflugklassen konnten dann am Samstagabend ihre Trophäen entgegennehmen. In der Einsitzerklasse setzte sich Frieder Göltenbott von der LGH, Segelfluggruppe Dreiländereck, durch. Er erreichte insgesamt 3987 Punkte und sicherte sich drei Tagessiege. „Solche Leistungen erfordern viel Vorbereitung und einen großen Zeitaufwand“, beschreibt Neubronner, „Taktik, Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten und des Luftraumes und strategische Vorüberlegungen sind das A und O für einen Erfolg.“ Auf dem zweiten Platz liegt Jaroslav Misun aus der Schweiz, Segelfluggruppe Dittingen. Pascal Brunner, ebenfalls aus der Schweiz, belegt Platz drei.

In der Offenen Klasse setzte sich das Piloten-Team Helge Loschan und Roland Drescher aus Reiselfingen durch mit 3737 Punkte vor Steffen Baitinger und Jutta Scholz von der Akademischen Fliegergruppe Stuttgart auf Platz zwei und Martin Westermann und Tobias Burkhard aus dem Odenwald auf dem dritten Platz.

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