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Rickenbach Internationaler Flugtag: Hunderte kommen trotz des schlechten Wetters

Hunderte Besucher kommen nach Hütten. Ehemalige Militärflug zeuge faszinieren Gäste.

Trotz widriger Witterungsverhältnisse am vergangenen Wochenende hielten die Organisatoren des Internationalen Flugtages aus den Reihen der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald (LGH), an dem geplanten Termin für das Großereignis fest. Die Entscheidung wurde am vergangenen Donnerstag gefällt, denn die Aussicht auf ein noch kälteres und windigeres Wochenende am Samstag und Sonntag, 21. und 22. September, hätte das Risiko enorm erhöht, dass der gesamte Groß event hätte abgesagt werden müssen, sagte Bernhard Egger, Pressesprecher der LGH. Damit wären zwei Jahre mühevoller Vorarbeit umsonst gewesen, erklärte er. So gingen also das Organisationsteam um Dennis Stächelin mit 80 Helfern, DRK und der Freiwilligen Feuerwehr Hütten am Samstag daran, das Bestmögliche aus den beiden Tagen zu machen und bewirteten in der Flughalle am Samstag etwa 600 Besucher. Am Sonntag etliche Hundert mehr, denn nachdem wegen Bewölkung und Regen am Samstag und am Sonntagvormittag die Flugshows abgesagt werden mussten, riss gegen 15 Uhr am Sonntag die Wolkendecke auf und einige der Vorführungen konnten doch noch einer schnell wachsenden Besucherzahl gezeigt werden. „Wir hoffen nun zumindest auf ein kleines Flugprogramm für unsere Gäste“, teilte der Pressesprecher der LGH, Bernhard Egger, mit.

Allerdings war dies nur ein kleines Zwischenspiel an einem ansonsten verregneten Wochenende, wie sich gegen 16.30 Uhr zeigte.

Antonovs begeistern Zuschauer

Viele Besucher, vor allem Familien mit Kindern, wurden am Sonntagnachmittag doch noch Zeuge davon, wie zwei mächtige Antonovs AN-2 auf das Flugfeld geschoben wurden und schließlich unter großem Applaus ihren Heimflug nach Basel antraten. Die beiden Piloten der Doppeldecker, Marcel Weber und Andreas Miescher, hatten zuvor einem faszinierten Publikum Einblick in die beiden ehemaligen russischen Militärflugzeuge gewährt. „Mit unseren Flugzeugen möchten wir mit Nostalgie im Stil von Dr. Schiwago ein ganz besonderes Flugambiente heraufbeschwören“, erklärte Andreas Miescher, der Vizepräsident der Starflight Association, bei einer der vielen Besichtigungen. Mit ihrem imposanten Erscheinungsbild waren die beiden Maschinen die Sensation auf dem Luftsportgelände gewesen.Aufmerksamkeit erregten am Samstag auch die beiden Militärausbildungsflugzeuge Pilatus PC-7, die von den Piloten Simon Maurer und Paul Ruppeiner eingeflogen wurden. Ebenso wie die Starfight Association mit ihren Antonovs zeigten die beiden Pilatus-Piloten Flagge und erwarteten keinerlei Kostenübernahme seitens der LGH. „Ein wahrer Freundschaftsbeweis“, wie Egger erfreut feststellte. Auch die Vereinsmitglieder der Modellfluggruppe Schopfheim konnten in den eineinhalb Stunden Sonnenschein ihr Können zeigen und hielten mit gekonnten Loopings der kleinen wendigen Flugzeuge die Besucher in Atem. „Wir sind dankbar für die vielen Gäste, die wir trotz Regens begrüßen durften und die vielen Helfer, die zum Gelingen des Wochenendes beigetragen und uns nicht im Stich gelassen haben“, sagte Egger, der sich besonders über die vielen Kinder freute, die das Luftsportgelände mit Leben füllten.

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