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Rickenbach Gebirgsflieger kommen nach Hütten

Eine Abordnung der European Mountain Flyers besucht die Luftsportgemeinschaft Hotzenwald

Eine Abordnung der European Mountain Flyers aus Habsheim landete am Sonntag auf dem Gelände der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald und wurde von Mitgliedern der Luftsportgemeinschaft in Empfang genommen. Julien Gresser (hinten, sechster von rechts), Präsident des „Aéro-club du Haut-Rhin“ und Eric Fix (ganz rechts) von der Vereinigung „Pilotes de montagne“ führten das Fliegerfeld an.
Eine Abordnung der European Mountain Flyers aus Habsheim landete am Sonntag auf dem Gelände der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald und wurde von Mitgliedern der Luftsportgemeinschaft in Empfang genommen. Julien Gresser (hinten, sechster von rechts), Präsident des „Aéro-club du Haut-Rhin“ und Eric Fix (ganz rechts) von der Vereinigung „Pilotes de montagne“ führten das Fliegerfeld an. | Bild: lux

Eine Handvoll ganz besonderer Piloten durfte die Luftsportgemeinschaft Hotzenwald am Sonntag mit ihren Flugzeugen auf dem Segelflugplatz in Hütten willkommen heißen. Die Abordnung der European Mountain Flyers traf sich mit den Hüttener Fliegern, um ein großes Fly-Inn im kommenden Jahr vorzubereiten.

Sie landen da, wo andere Piloten bewundernd zuschauen: Auf Gletschern, im Schnee oder auf winzigen Pisten in tausenden Metern Höhe. Einen ihrer Pioniere, den Schönauer Arthur Faller, würden sie gerne mit einem großen Fly-Inn im kommenden Jahr ehren. Faller war am 11. September 1913 als erster Pilot auf dem Feldberg gelandet. Sein damaliger Postflug gilt als die erste Berglandung in Deutschland. Nachdem Landungen auf dem höchsten Gipfel Baden-Württembergs längst nicht mehr zugelassen sind und eine Ausnahmegenehmigung seitens der Behörden verweigert wurde, könnte das große Fliegertreffen im nächsten Jahr auf dem Gelände der LG-Hotzenwald in Hütten stattfinden. Auch eine Kombination mit den Flugtagen am 14. und 15. September 2013 ist möglich. Julien Gresser, der Vorsitzende des „Aèro-club du Haut-Rhin“ und Erich Fix von der französischen Vereinigung „Pilotes de montagne“ führten das Fliegerfeld an. „Ihr Kommen angekündigt hatten zwölf Piloten aus Habsheim, Nancy, Saint Dié, Lausanne, St. Claude und Colmar. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt“, zeigte sich Organisator Martin Kerkow (Lg-Hotzenwald) etwas enttäuscht.

Umso herzlicher wurden die fünf Piloten und ihre vier Passagiere aus Habsheim von einer Abordnung der Luftsportgemeinschaft gegen 12 Uhr begrüßt. Mit ihren beiden Piper PA 18, einer Tetras, einer Dynamic und einer Musquetaire, hatten sie die rund 50 Kilometer lange Flugstrecke in 30 Minuten zurückgelegt. Die Gebirgsflieger müssen für Landungen auf den sogenannten „Altiports“ in 2500 bis 4000 Metern Höhe eine spezielle Ausbildung absolvieren. Immerhin erfordert der Anflug im Gebirge und die Landung auf kurzen schmalen Bergwiesen oder auf Gletschern sehr viel mehr Können als auf gewöhnlichen Flugplätzen. „Es ist sehr schön hier. Ich kann gar nicht glauben, dass ich in den 40 Jahren als Pilot noch nie hier war“, zeigte sich Julien Gresser beeindruckt von dem weitläufigen und schön gelegenen Fluggelände.

Den ersten Test für ein großes Fly-Inn der European Mountain Flyers hat Hütten auch in den Augen der anderen französischen Piloten bestanden. Der Vorstand der LG-Hotzenwald wird sich in einer seiner nächsten Sitzungen mit dem Thema beschä ftigen.

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