Nach einem Wasserrohrbruch laufen im Einungsweg in Rickenbach rund 35 Kubikmeter Wasser pro Stunde aus.
Ein Wasserrohrbruch führte am gestrigen Vormittag zu einem erheblichen Druckverlust in der Rickenbacher Wasserversorgung. Im Einungsweg liefen aus einem Leck rund 35 Kubikmeter Wasser pro Stunde aus. Hintergrund sind die frostigen Temperaturen, die die Hauptleitung bersten ließen. „Die Anzeige im Hochbehälter Richtung Altenschwand hatte den Wasseraustritt angezeigt“, berichtete Wassermeister Bernhard Albiez. Hinweise aus der Bevölkerung über einen Druckverlust waren zuvor bei ihm eingegangen. Jetzt galt es, die schadhafte Stelle so genau wie möglich zu lokalisieren. Schnell war klar, um welche Leitung es sich handelte. Die Wasserversorgung wurde unterbrochen und die schadhafte Stelle mit Hilfe einer computerunterstützten Messung Stelle zentimetergenau lokalisiert. Dann wurde gegraben und das Leck repariert. „Wir mussten schnell handeln, sonst wäre der Hochbehälter leer gelaufen“, erläutert Albiez das schnelle Eingreifen. Nach der Reparatur musste die Leitung gespült werden, was im Dorfkern zu erheblicher Glatteisbildung durch das überlaufende Wasser führte. Helmut Allgaier fackelte nicht lange und streute die Stelle ab. Gegen 19 Uhr kam dann schon die nächste Meldung eines Rohbruchs aus dem Bereich Altenschwand. „Langsam spitzt sich die Lage zu“, erklärte er und machte sich auf den Weg zum nächsten Einsatzort.