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Rickenbach „Die Drachenflieger kommen gerne“

Georg Liehr von der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald ist zum fünften Mal Chef-Organisator des Drachenfests in Hütten. Wir sprachen mit ihm über die Vorbereitungen, seine Erwartungen, und darüber, worauf er sich selbst besonders freut.

Georg Liehr von der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald ist zum fünften Mal Chef-Organisator des Drachenfests in Hütten. Wir sprachen mit ihm über die Vorbereitungen, seine Erwartungen, und darüber, worauf er sich selbst besonders freut.

Herr Liehr, Sie organisieren zum fünften Mal ein Familiendrachenfest im Hotzenwald. Auf welche Höhepunkte dürfen sich die Besucher in diesem Jahr freuen?

Tja, viel darf ich da noch nicht verraten (schmunzelt). Die Drachenclubs bereiten sich in der Regel immer gezielt auf ein Fest vor, bauen speziell hierfür Drachen und planen häufig einen harmonischen Auftritt, oder gar eine Choreografie. Im Vorfeld geben sie dieses Geheimnis aber selten preis. Wir werden aber beim Nachtfliegen am Samstagabend mit einer pyrotechnischen Show einen besonderen Höhepunkt erleben, und ein professionelles Kite Demo Team mit Vierleinern.

Welche Herausforderungen hatten Sie bei der Organisation in diesem Jahr zu meistern?

Die Bürokratie ist jedes Jahr eine Hürde, die zu nehmen ist. Wir müssen beim Regierungspräsidium die Genehmigung für eine maximale Steighöhe von 300 Metern einholen. Der Flugverkehr ruht an diesem Tag natürlich auch komplett. Das heißt, die Deutsche Flugsicherung und die Schweizer Skyguide sind informiert. Schön ist, dass uns die umliegenden Landwirte wieder unterstützen, und wir deren Flächen nutzen dürfen. Dafür waren auch viele Gespräche nötig. Ganz stark vom Wetter hängt ab, wie viele Besucher kommen werden. Das ist eine besondere Herausforderung für das Team.

Sie erwarten allein bis zu 200 Profis aus Drachenclubs in Deutschland und der Schweiz. Was reizt diese Flugkünstler denn an der Veranstaltung auf dem Hotzenwald?

Die Drachenflieger kommen gerne nach Hütten, weil sie selten so viel Platz haben wie hier. Das ist ganz außergewöhnlich, wenn man vergleicht mit wie vielen Einschränkungen die Drachenclubs sonst leben müssen. Hier, auf dem Platz der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald, stören keine Bäume, keine Stromleitungen, und das Gelände ist sehr übersichtlich. Durch die exponierte Lage bietet Hütten in der Regel auch beste Windverhältnisse fürs Drachenfliegen. Und dann sind da natürlich noch die vielen Zuschauer im Hotzenwald, von denen sich die Profis natürlich gerne bewundern lassen.

Fragen: Kirsten Lux

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