Rickenbach Die Burgruine Wieladingen hält viel Spannendes bereit für kleine und große Entdecker

Mit dem Ferienprogramm geht es hoch zur Ruine Wieladingen, wo die Kinder und ihre Eltern spannende Geschichten rund um das Gemäuer hören.

Wieladingen (sha) Einen herzlichen Empfang bereitete das Ehepaar Johann und Karin Lauber vom Förderkreis der Burgruine Wieladingen einer großen Kinderschar. Beim Ferienprogramm Hotzenwald ging es auf Erkundungstour. Eine Turmbesteigung und ein Ausklang am Grillfeuer gehörten dazu.

Kaum vorzustellen, dass auf der Burg zu ihrer Blütezeit im 13. Jahrhundert Pagen mit sieben Jahren ihre Ritterausbildung antraten. Von Turnieren auf der Wiese vor der Burg, von schönen Adelsfräulein und vom Leben auf der Burg wusste Johann Lauber einiges zu erzählen. Als Lehensherren war die Rede von den Geschlechtern "vom Stein" und später "von Wieladingen".

Die Adelsfamilien tragen die Geige im Wappen. Märchen, die sich um das Instrument ranken, gehören zur Burgruine. So hauste einmal ein Ritter Hans auf der Burg, dessen Tochter zauberhaft Geige spielte. Als die Tochter einmal ein Konzert in der Stadt Säckingen gab und mit ihrem Spiel alle Stiftsdamen und Edelleute in ihren Bann zog, räumten Ritter Hans' Knechte die Stuben der Reichen leer und schafften das Mobiliar auf die Burg. "Das erzählt man sich so. Was aber mit Sicherheit stimmt, ist, dass die Burg Wieladingen aus finanziellen Gründen im Jahr 1373 von dem Adelsgeschlecht aufgegeben werden musste", erklärt Lauber.

Während die Erwachsenen gespannt lauschten, zeigten sich die Kinder beeindruckt von der tiefen Schlucht ringsum. Dann ging es die 25 Meter hinauf auf den Bergfried. Der Ausblick von dort oben erfreute die Besucher. Die nächsten Burg-Führungen unter dem Motto "Hans mit de Giige" finden statt am 23. und 30. August, jeweils ab 14 Uhr.

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