Über Stock und Stein oder besser durch Matsch und Pfützen ging es in diesem Jahr beim Allrad- und Quad-Abenteuertreffen in Hottingen. Zum vierten Mal hatten sich begeisterte Geländefahrer eingefunden, um auf der Strecke ordentlich den Dreck spritzen zu lassen. Egal ob steile Steigungen, tiefe Matschlöcher, waghalsige Abfahrten, weite Rasenflächen oder holprige Waldwege: die Fahrer ließen sich davon nicht abschrecken und meisterten den Parcours.
Regnerische Wetterverhältnisse bescherten den Fahrern ein schwieriges Terrain. Schon nach wenigen Runden glichen sich Fahrzeuge und Fahrer mehr und mehr dem Untergrund an. Der untere Abschnitt der Strecke wurde durch den Regen in ein einziges riesiges Schlammloch verwandelt, aus dem vor allem die Quads größte Mühe hatten zu entkommen.
Ernst wurde es beim Trialwettbewerb, einem Geschicklichkeitstest. Hier ging es unter anderem darum eine Wippe mit dem Fahrzeug auszubalancieren. Abstände mussten richtig eingeschätzt und die Tore des Parcours einwandfrei durchquert werden. Wie die Fahrer genossen auch die Zuschauer das Spektakel. Die Gäste konnten den Wettbewerb von ihren Logenplätzen über dem in der Senke angelegten Parcours bestens verfolgen.
„Wir haben auch dieses Jahr wieder einige Dinge an der Strecke geändert“, meint Veranstalter Matthias Junge. „Ich war sehr gespannt auf die Reaktionen der Fahrer, um vielleicht auch etwas zu finden, was man im nächsten Jahr nochmal verbessern kann“.
Für diejenigen, denen der Aussichtsplatz auf den Hügeln nicht ausreichte, bot sich in diesem Jahr die Gelegenheit entweder als Copilot die Strecke zu erkunden oder in Begleitung eines erfahrenen Fahrers selbst einmal das Steuer in die Hand zu nehmen. Dabei kamen den Neulingen die verschiedenen Schwierigkeitsgrade der Strecken zugute. Doch auch für die, die sich selber nicht dreckig machen wollten war auf dem Gelände noch einiges geboten. So konnten die Leute über die Geländewagen- und Quad-Ausstellung bummeln oder sich am Unterstand verköstigen lassen. Müde, glücklich und etwas wehmütig verließen die Allrad- und Quadfans am Ende das Gelände.
