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Rickenbach 25 Segelflugzeuge heben in Hütten wieder ab

Start des 52. internationalen Hotzenwaldwettbewerbs. 41 Piloten aus Deutschland und Schweiz am Start

Auf dem Fluggelände Hütten startet am heutigen Samstag der 52. internationale Hotzenwaldwettbewerb für Streckensegelflug. Er dauert bis am Samstag, 30. Mai – je nach Wetter sind also bis zu acht Wertungstage möglich. In diesem Jahr werden 25 Segelflugzeuge und 41 Piloten daran teilnehmen. Gestartet wird bei ausreichender Thermik täglich jeweils zwischen 10 und 12 Uhr. Für Zuschauer kann es durchaus lohnenswert sein, da allein die große Anzahl der startenden Flugzeuge sehr beeindruckend ist. Um die unterschiedlichen Leistungen der Flugzeuge auszugleichen, wird in zwei Klassen geflogen. In der Einsitzerklasse handelt es sich um einsitzige Segelflugzeuge, die sich durch die Spannweite und Flugleistungen unterscheiden, ausgeglichen wird mit dem sogenannten Index, einem Korrekturfaktor der die Leistungen des jeweiligen Flugzeuges ausgleicht und die Flüge vergleichbar macht.

Bei der Doppelsitzerklasse unterscheiden sich die Flugzeuge kaum, hier werden die kleinen Leistungsunterschiede durch einen Index ausgeglichen. Der doppelsitzige Bergfalke IV aus Mühlheim ist das einzige teilnehmende Flugzeug, das noch aus Holz gebaut ist – der Index macht es aber möglich, dass dieses in einem fairen Wettstreit gegen die modernsten Segelflugzeuge antreten kann. Die Aufgaben für die Piloten: Entweder eine festgelegte Strecke möglichst schnell zurücklegen und mittels GPS bestätigten oder eine etwas freiere Aufgabenstellung, bei der gewinnt, wer am weitesten oder am schnellsten geflogen ist. Die Wettbewerbsleitung bilden Alexander Wiestler und Marcus Neubronner (beide Segelfluggruppe Wehr).

Neun Segelflugzeuge stammen aus den Ortsgruppen der Luftsportgemeinschaft: Säckingen, Wiesental, Dreiländereck und Wehr. Bei den übrigen Gästen handelt es sich um Piloten aus Deutschland und der Schweiz. Um diese zahlreichen Flugzeuge an den bis zu acht Wertungstagen möglichst schnell starten zu lassen, hilft die Jugendgruppe der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald kräftig mit. Dennis Stächelin (Segelfluggruppe Wehr) koordiniert als Flugleiter die Starts und Landungen der Schleppzüge. Unter den Piloten sind einige Stammgäste, aber auch neue Teilnehmer und Teams vertreten.

Besonders spannend ist in diesem Jahr das breite Spektrum der teilnehmenden Segelflugzeuge. Mit dem Arcus ist das zurzeit modernste Flugzeug in der Doppelsitzerklasse gleich zweimal vertreten. Es wird spannend, wie sich dieser Arcus gegen die zehn Duo Discen und den auch den älteren Bergfalken schlagen wird.

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