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Rheinfelden Spezialeinsatzkommando stürmt Wohnung

02.02.2012


Am frühen Donnerstagmorgen stürmte ein Spezialeinsatzkommando der Polizei eine Wohnung in Rheinfelden.

Am Mittwochabend wurde bekannt, dass ein Mann angedroht hatte, sich an Personen rächen zu wollen, mit denen er zuletzt Ärger hatte. Verschärft wurde die Androhung durch die Mitteilung, dass der Mann im Besitz von zwei Gewehren samt Munition und einer Handgranate sein sollte.

Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde die Durchsuchung der Wohnung des Mannes angeordnet. Die Wohnung des 45-jährigen Rheinfelders wurde in den frühen Morgenstunden durch ein Spezialeinsatzkommando gestürmt. Der Mann wurde im Schlaf überrascht und konnte widerstandslos festgenommen werden. Die Polizei stellte bei ihm eine deutliche Alkoholisierung fest.

In der Wohnung wurden eine Vorderladerpistole (Muskete) und ein alter Karabiner sichergestellt. Außerdem wurde die leere Hülse einer Granate vorgefunden. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und am Mittag vernommen. Er räumte die unbedacht ausgesprochenen Drohungen ein.

Hintergrund ist offensichtlich ein seit längerer Zeit schwellender Familienstreit. Die ersten Überprüfungen ergaben, dass es sich bei den beiden sichergestellten Gewehren vermutlich um unbrauchbar gemachte Dekorationswaffen handelt. Genaueres wird eine kriminaltechnische Untersuchung zeigen.

Nach seiner Vernehmung wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen der angedrohten Straftaten.

@Ballaballa
Gut, daß Ihnen dieser Termin nicht mitgeteilt wurde.
und als
Gott Hirn verteilte, waren Flex, hp21 usw. leider nicht vor Ort.
Man könnte doch auch...
...warten bis der Mann auf arbeit oder sonst wo hingeht und dann in aller seelenruhe die Wohnung ...
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