Viel politische Prominenz, darunter die Regierungsräte Guy Morin (Basel) und Sabine Pegoraro (Baselland) konnte Oberbürgermeister Klaus Eberhardt beim Slowup-Empfang am Haus Salmegg begrüßen. Alle betonten die Symbolik, die der motorfreien Veranstaltung im Dreiland anhaftet.
Der neue OB, zugleich Vizepräsident Deutschland des Vereins Slowup, und die gute Stube der Stadt direkt an der 63 Kilometer langen Strecke – der Rahmen für den Empfang stimmte, auch wenn dem OB, der mit seiner Frau per Fahrrad aus Weil kam, „irgendwo bei Herten“ die Kette vom Rad sprang und die Hose in Mitleidenschaft zog. Eberhardt skizzierte den vielen Gästen die Bedeutung der Rheinbrücke und betonte, dass diese ganz bewusst nur für Fußgänger, Radfahrer und den gasbetriebenen Stadtbus freigegeben ist.
Guy Morin betonte, dass der Slowup den grenzüberschreitenden Lebensraum erlebbar mache. Und so wie die Route alles vernetze, müsse auch der öffentliche Personennahverkehr das Dreiland vernetzen – ein Plädoyer für die Regio-S-Bahn. Sabine Pegoraro freute sich, dass sich 14 Gemeinden aus drei Nationen am Slowup beteiligen und somit Gelegenheit bieten, die Region zu entdecken. „Heute ist das Dreiland unsere Welt“, betonte sie.
Auch Werner Hassler, Alt-Stadtrat von Rheinfelden/Schweiz betonte die Offenheit der Region: Beim Slowup könne man „sechs Mal über den Zoll ohne den Ausweis zu zeigen“. Menschen aus der Innerschweiz könnten sich so etwas kaum vorstellen. Weitere Grußworte sprachen Kathrin Amacker, die Präsidentin des Vereins Regio Basiliensis, sowie Eric Jacob, der Macher des Slowups, der allerdings sein Präsidentenamt aufgibt, weil er beruflich nach Bern wechselt. Anschließend lud die Stadt rund ums Salmegg zu Sekt und Nusszopf.
