Mit einem gereiften Selbstbewusstsein widmen sich die vier Frohnaturen in 80 Minuten dem scheinbar staubtrockenen Thema Bücher, aber mit ihren üblichen Reizen des schwarzen Humors, raffinierter Sketche und mitreißender Musik- und Tanzeinlagen.
Frauen bei der Arbeit unter sich: Die Buchinventur im Keller einer Buchhandlung kommt nur schleppend voran. Zwischen Abstauben, Aufräumen und Ausmisten schweifen die vier eher „biederen“ Angestellten immer wieder ab und geraten ins Philosophieren, Kritisieren, Lachen, Träumen und von Zeit zu Zeit ins Singen und Tanzen. Angeregt durch Bücher von Tucholsky bis Georg Kreisler, der Bildzeitung und schwedischen Krimis, von Themen wie Traumdeutung, Zickentum, versteckten Weisheiten in Kochbüchern und Alkoholismus am Arbeitsplatz – zu jedem Thema findet sich ein Buch. Und alles kann brüllend komisch sein.
Eben erst waren sie bei den „Brückensensationen“ zu sehen, steht nun schon das neue Programm des jungen Kabarettistinnenquartetts „Rheingarnix(en)“. Mit neuer Energie und noch mehr Selbstbewusstsein als bisher trauen sich die Neulinge im Showgeschäft, noch frecher zu sein und tauchen mit mehr Texten aus eigener Feder ein in das Genre der Literatursatire. Mit ihren bisherigen Programmen wie dem makabren „Mörderisches.
