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Rheinfelden SPD steht geschlossen hinter Klaus Eberhardt

13.02.2012
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Die Rheinfelder Ortsvereine haben einstimmig die OB-Kandidatur von Klaus Eberhardt beschlossen. Bei der Mitgliederversammlung stellte der 55-Jährige sich und seine politische Marschroute vor.

– „Die SPD hat noch nie eine so große Einigkeit und Geschlossenheit bewiesen, was den OB-Kandidaten betrifft“, sagte Fraktionsvorsitzender Michael Lewerenz bei der Mitgliederversammlung am Freitagabend im Hotel Danner. Einstimmig haben sich die Mitglieder der SPD-Ortsvereine Rheinfelden, Karsau und Minseln/Dinkelberg für die Kandidatur von Klaus Eberhardt für den Posten des Rheinfelder Oberbürgermeisters ausgesprochen.

Klaus Eberhardt nutzte die Versammlung, um sich und seine politische Marschroute vorzustellen. Gleich zu Beginn trat er offensiv jenen entgegen, die sein Alter als möglichen Nachteil betrachten könnten: „55 Jahre – das ist für manche schon das Alter fürs Abstellgleis“, sagte Eberhardt. „Doch da möchte ich noch nicht hin. Ich habe noch viel vor.“

„Alles werde ich heute Abend nicht verraten“, fuhr der Kandidat fort. Er wolle den Genossen vier Punkte aus seinem Themenkatalog vorstellen. Als erstes sprach er „die vielen freiwilligen Leistungen an, die die Stadt Rheinfelden voran gebracht haben“. Eberhardt lobte das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger, das Einrichtungen wie die Musikschule, die VHS und das Familienzentrum am Leben erhalte. „Das ist ein Punkt, den ich als Oberbürgermeister weiterführen möchte“, betonte er.

„Ich werde euch nicht das Blaue vom Himmel versprechen“, stellte er beim Thema Haushalt und Finanzen klar. Konsolidierung sei wichtig, ebenso der behutsame Umgang mit Finanzen und das Setzen von Prioritäten. Den Fokus richte Klaus Eberhardt als OB außerdem auf die Themen Innenstadt – „Diese muss wieder aufblühen“ – und die Schaffung von Wohnplätzen – „Rheinfelden hat für neue Einwohner viel zu bieten“. Die Aspekte Umweltschutz und Ausbau regenerativer Energien lägen ihm außerdem am Herzen. „Das muss fortgeführt werden.“

„Ich möchte gerne Oberbürgermeister werden und mich der großen Herausforderung stellen“, sagte der Bewerber, der seit fast 20 Jahren Bürgermeister in Weil am Rhein ist. „Ich sehe viele Parallelen zwischen den Städten und bringe Erfahrung in Großprojekten mit“, fuhr Eberhardt fort und nannte als Beispiele die Tramlinie, die derzeit zwischen Basel und Weil am Rhein gebaut wird, sowie die Landesgartenschau von 1999.

Zum Schluss der Veranstaltung fühlten die SPD-Mitglieder ihrem Kandidaten auf den Zahn. Stadträtin Hannelore Nuß wollte wissen, wie Eberhardt zum Thema Jugendarbeit stehe. „Neben dem Jugendhaus braucht es Streetworking, denn es gelingt nicht, alle Jugendlichen an einen Ort zu binden“, entgegnete er. Stadtrat und Gewerbevereinsvorsitzender Gustav Fischer wollte eine Aussage zum Thema Wirtschaftsförderung. „Das ist Chefsache“, stellte Eberhardt klar.

„Es ist kein einfacher Weg“, sagte der Kandidat im Hinblick auf die Zeit bis zur Wahl am 22. April und bat um die Unterstützung der SPD-Mitglieder. Derer kann sich der Kandidat sicher sein: „Die Chance war noch nie so gut, einen Oberbürgermeister aus unseren Reihen und einen so fachkundigen Mann zu bekommen“, lobte Landtagsabgeordneter Alfred Winkler.

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