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Rheinfelden Osterschmuck geht bei Frühjahrsausstellung weg wie warme Semmeln

Die Aussteller sind mit 15. Auflage der Frühjahrsausstellung für Kreativkünstler in der Hebelhalle in Nollingen sehr zufrieden.

Fast 50 zufriedene Aussteller, einige hundert begeisterte Besucher und eine ausverkaufte Kaffeestube – so lautet das Ergebnis der 15. Frühjahrsausstellung für Kreativkünstler, zu der die Frauenabteilung des SV Nollingen am Sonntag eingeladen hatte. Großen Anteil an dem Erfolg hatten auch viele fleißige Helfer vor und hinter den Kulissen, allen voran die beiden Organisatorinnen Gabriele Güdemann und Sandra Kleiser, die versprachen, dass es „im nächsten Jahr auf jeden Fall eine weitere Ausstellung geben wird.“

Auch dieses Mal verwandelte sich die Hebelhalle in eine fröhlich-bunte Galerie der schönen Dinge. Die Teilnehmer aus der gesamten Region überraschten mit einem facettenreichen Angebot von großen und kleinen Kunstwerken, die sie über Monate hinweg in der Werkstatt, im Keller, in der Garage oder am Küchentisch mit viel Liebe gefertigt hatten und jetzt stolz präsentierten. Den Besuchern machte es sichtlich Spaß, durch die Reihen der ansprechend dekorierten Stände zu schlendern. Kaum jemand ging ohne eine neue Errungenschaft nach Hause, so wie Ingrid Stieler aus Beuggen, die „hier immer tolle Sachen findet“, sich aber „zuerscht emol alles aluege“ wollte, oder Caroline Lefferts aus Weil, die sich, auf der Suche nach schöner Deko, schon an der Türe „total begeistert“ zeigte von „der heimeligen Atmosphäre“. Eine Stammkundin freute sich „über die freundlichen Aussteller und dass von allem etwas geboten wird“, und Rita Thoma aus Nollingen lobte, „dass alles handgefertigt ist“. Sogar der fünfjährige Johannes wurde fündig und war überzeugt, dass die kleine Schildkröte aus Keramik „nie kaputt geht“, während Zwillingsbruder Moritz auf seinen neuen Halsschmuck deutete: ein Drachenzahn und eine Kugel, „die im Dunkeln leuchtet“.

Das Angebot umfasste formschöne Kunstwerke aus Holz oder Keramik, darunter „Wende-Kugeln“ von Sandra Sälinger aus Herten, die im Sommer als Gartenfackel dienen und umgedreht im Winter als reine Zierde. Genauso gefielen Kreationen aus Heu und anderen Naturmaterialien, wie Blumentröge, die Anni Volz aus Schwörstadt „mit fachlicher Genehmigung“ aus der Rinde eines gefällten Mammutbaumes gefertigt und frühlingshaft bepflanzt hat. Rustikaler, aber ebenso eindrucksvoll, waren die Skulpturen von Schrott- und Steinkünstler Fritz Boll aus Inzlingen. Seine Schrottvögel sitzen auf rostigen Beißzangen, Schrauben-Muttern oder auf einer alten Axt. „Das ist doch eine total geniale Idee“, meinte eine Frau.

Zu sehen gab es neue Ideen und traditionelle Handarbeiten, gebastelt, gestrickt, gestickt, gehäkelt, aber auch viel Genähtes, unter anderem modische Rucksäcke oder raffinierte Stofftaschen von Jutta Fritschi – „weil man ja keine Plastiktüten mehr verwenden soll“ – sowie „Leseknochen“ – ein Relax-Kissen zum entspannten Genießen eines Buches. Vieles eignete sich gut zum Verschenken, zum Beispiel Geldmäuse oder die von Eleonore Karpstein in edler Découpage–Technik – zugeschnittenes Papier, das mehrfach lackiert wird – verschönerte Schachteln und die Kaffeetütentaschen von Elisabeth Hamburger erwiesen sich erneut als Renner. Besonders fasziniert waren die Damen von Schmuck in außergewöhnlichem Design, darunter genähte Armbänder, Colliers aus Netztechnik und eleganter Halsschmuck von Astrid Trüby, für den sie bunte Perlen in mühevoller Handarbeit auf zwei Edelstahldrähte auffädelte.

Es lohnte sich jeder Blick auf kleinste Unikate, etwa eine zauberhafte Origami-Blüte aus Notenpaper, die eine Besucherin als passendes Geschenk für eine Musikliebhaberin auswählte.

Regen Zuspruch fand natürlich alles, was mit Ostern zu tun hat: Keck dreinblickende Hasen aus Holz, Stoff oder Papier, Ostereier in allen Variationen, sogar mit glitzernden Pailletten verziert – eineinhalb Tage habe die Künstlerin aus Lörrach für ein Ei benötigt – sowie Türkränze und florale Gestecke oder Nester mit niedlichen Hühnern. Selbst an die Kleinsten war gedacht, sei es mit genähten Schmusekissen- und Tüchern, drolligen Teddybären oder kunterbunten Stoffhüllen, die einen Luftballon in einen luftig-leichten Ball verwandeln, der beim Spielen nichts umreißen kann. Wer bei so viel kreativen Schmankerln Hunger verspürte, auf den wartete ein herzhaftes Mittagessen und ein von den Ausstellern reichhaltig bestücktes Kuchenbüffet.

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