Dazu gehört sowohl die Erleichterung von Volksbeteiligungen, insbesondere im kommunalen und Landesbereich, aber auch ein verstärkter Blick auf die Regionen, die etwas abseits der Ballungsräume liegen. „Rheinfelden ist mir gut bekannt“, sagte der 37-Jährige. Mit dafür verantwortlich sei neben der Tatsache, dass er einen Teil seines Referendariats bei der Energiedienst AG gearbeitet habe, vor allem aber auch der unermüdliche Einsatz von Landtagsabgeordnetem Alfred Winkler. „Meine Abgeordneten vertreten das Gebiet sehr gut“, lobte Schmid. Natürlich habe die Landeshauptstadt eine Zentralitätsfunktion, aber als Stärke des Landes sehe er auch die Gemeinden. „Baden-Württemberg wird seine Stärke auch in Zukunft aus den Gemeinden ziehen“, so Schmid. Darum ist eine Dialogtour vorgesehen, die sich verstärkt an die SPD-Basis wenden soll. Die Landtagsabgeordneten sollen dann in den Ortsvereinen mit den Genossen diskutieren. Die Ergebnisse dieser Dialogtour, so Schmid, würden dann auch in das Wahlprogramm mit aufgenommen werden.
Insgesamt wünscht sich Schmid auch mehr Mitgliederbefragungen. Um diese zu implementieren, seien auch Satzungsänderungen vorzunehmen. Wie auch Sigmar Gabriel könnte Schmid sich Vorwahlen vorstellen. Auch Nichtmitglieder könne man befragen. „Das ist allerdings noch umstritten“, gab der SPD-Landesvorsitzende zu. Allerdings fügte Scmid auch an: „Wenn man als Volkspartei antritt und rückläufige Mitgliederzahlen hat, dann muss man sich öffnen.“
