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Rheinfelden Keine vergifteten Köder gefunden

Polizei durchsucht stichprobenartig das Gebiet um die Eichsler Kapelle.

Die Polizei sieht keine Handhabe, wegen des an der Eichsler Kapelle aufgehängten Zettels, der sich an Hundehalter richtete, zu ermitteln. Ein Unbekannter hatte darin angekündigt, „feine Fleischstücke mit einem nicht so bekömmlichen Mittel“ für Vierbeiner dort ausgelegt zu haben, weil ihn der Hundekot im Gras störe.
Der Lörracher Polizeisprecher Dietmar Ernst sagte auf Nachfrage, es sei für die Polizei kein strafrechtlich relevantes Verhalten erkennbar und ihr sei auch kein Geschädigter bekannt. Zwar gibt es eine Zeugin, die mutmaßt, ihr Hund habe Vergiftungserscheinungen gezeigt, doch dies sei nicht eindeutig in Zusammenhang mit dem an einem Baum befestigten Zettel zu stellen. „Das könnte viele Ursachen haben“, sagte Ernst. Da auch nicht ausdrücklich angekündigt wurde, Gift auszulegen, könne weiter nichts unternommen werden. Die Polizei sei allerdings dem Verdacht nachgegangen, dass vergiftete Köder an der Kapelle ausgelegt sein könnten. Polizeibeamte durchsuchten das Gebiet mit Stichproben. Sie entdeckten keine Köder. Am Freitag war an derselben Stelle ein anderer Zettel aufgehängt. Darauf werden der Verfasser der ersten Nachricht beleidigt und Hundehalter aufgefordert, keinen Kot mehr wegzuräumen.

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