Rheinfelden Katze "Mütze" im Glück: Nach drei Jahren wieder zu Hause
06.08.2009
Eine getigerte Katzendame namens Mütze tauchte eines Tages mit ordentlich Kohldampf beim Schwörstadter Helmut Kohler auf. Den ganzen Winter über hatte sie in einem Schuppen in der Nähe gehaust, bevor sie schließlich laut maunzend auf sich aufmerksam machte. Nachdem Helmut Kohler vergeblich bei Tierärzten und Tierschutzvereinen nach den Besitzern der zugelaufenen Katze gesucht hatte, brachte er das Findelkind einer Katzennärrin aus Rheinfelden zur Pflege.
Mütze hatte Glück: Von 100 vermissten Katzen taucht nach Erfahrung, wenn sie länger als ein Jahr verschwunden war, nur noch eine wieder auf. An diesem Fall wird offensichtlich, wie wichtig das Chippen bei Haustieren sein sollte, denn ohne den Chip hätte es bei Mütze und ihren Besitzern kein Happy End gegeben. Auch Hannelore Nuß, Vorsitzende des Tierschutzvereins Rheinfelden, betont: „Mit einem Chip u n d der Registrierung ist das Tier bei einer Organisation (z. B. Tasso) registriert. Beim Verlust des Tieres kann mit der entsprechenden Registrier-Nummer so in kürzester Zeit bei jedem Tierarzt und Tierheim nachgefragt werden, ob das Tier gefunden, beziehungsweise aufgenommen wurde. Das funktioniert auch beim Abhandenkommen eines Tieres im Ausland.“
