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Rheinfelden Großer Jubel an der Schillerschule in Rheinfelden

Ein besonderes Ereignis war die Woche der Umwelt in Berlin für die Schillerschule.

Rheinfelden (ger) Zwei Lehrer und sechs Schüler stellten das Projekt Leuchtfeuer der einzigen Schule, die Bundespräsident Joachim Gauck und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt mit knapp 200 Projektträgern dazu in den Park von Schloss Bellevue einluden, vor.

Direkt nach ihrer Rückkehr aus der Hauptstadt wurde die Schillerschule für dieses Projekt auch noch im Schwarzwaldstadion mit dem Fairways-Preis des Fußballbundesligisten SC Freiburg ausgezeichnet. Die Acht-, Neunt- und Zehntklässler kamen mit vielen Erinnerungen von den vier Tagen in Berlin, in denen sie strahlenden Sonnenschein hatten, zurück. Am Dienstag blickten sie mit ihren Lehrern Gerold Limberger und Manfred Schaffner in der Schule darauf zurück. Simon Schwald gefiel besonders das ausgiebige Gespräch mit Gaucks Lebensgefährtin Daniela Schadt, Alina Aselborn das Treffen mit Bundestagsabgeordnetem Armin Schuster und der Besuch im Kanzleramt, den dieser ihnen vermittelte.

„Wir wurden von den Besuchern an unserem Stand ernst genommen“, stellte Projektvater Gerold Limberger fest. Sie seien regelrecht dankbar gewesen, von den Jugendlichen angesprochen worden zu sein. „Viele fanden es toll“, sagt Alina Aselborn, „dass Schüler das Thema anderen Schülern rüberbringen.“ Die Vertreter der Schillerschule wurden dazu ermuntert, noch mehr Schulen als bisher in ihr Projekt einzubinden.

Rektor Hans Peter Brugger freute sich besonders darüber, dass die Schillerschule als einzige Schule mit Unternehmen und Universitäten zur Woche der Umwelt eingeladen war. „Das finde ich außergewöhnlich und zeigt die außerordentliche Wertigkeit des Projekts Leuchtfeuer.“ 600 Bewerbungen hatte es gegeben; Sie stellten Projekte zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit unter besonderer Berücksichtigung der damit verbundenen wirtschaftlichen Möglichkeiten und Chancen zur Lösung globaler Umweltfragen vor, beispielsweise Möglichkeiten der Wärmedämmung und Elektroautos.

„Wir brachten das Projekt weit zum Leuchten“, bleibt Gerold Limberger im Bild des Projektnamens. Ihm werde die Wertschätzung durch die Einladung in besonderer Erinnerung bleiben. Die Schüler hätten dem fachkundigen Publikum gut den Sinn ihres Projekts vermittelt. Für ihn und den stellvertretenden Schulleiter Manfred Schaffner war auch sehr wichtig, wie gut sie sich auf die Jugendlichen verlassen konnten. „Es machte uns sehr Spaß, wir konnten volles Vertrauen zu ihnen haben.“ Schaffner bemerkte zufrieden: „Um unseren Stand herum gab es auch welche von Unis, die weniger Betrieb hatten.“

Die Firma Umicore sponserte den Flug der Vertreter der Schule nach Berlin. Unterstützung bei der Gestaltung ihres Standes erhielten sie von der Stadtverwaltung sowie den Unternehmen Energiedienst und Tröndle Berger in Form von Sachspenden. Für was vergibt der SC Freiburg den Fairways-Preis? Themenschwerpunkte der Projektträger müssen gemeinnützige und soziale Engagements in den Bereichen (Aus-)Bildung, Ökologie oder Integration sein. Die Schillerschule wurde bereits 2015 damit ausgezeichnet. Am Donnerstag bekam sie 1000 Euro der insgesamt 55¦000 Euro Fördersumme erneut für ihr Projekt Leuchtfeuer. Co-Trainer Lars Voßler überreichte den Vertretern der Schillerschule den Preis im VIP-Bereich des Schwarzwaldstadions.

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