Rheinfelden Freundeskreis Asyl wandert mit syrischen Flüchtlingen

Asylbewerber erkunden zu Fuß ihre neue Heimat und werden dabei von den Einheimischen freundlich empfangen

Unter dem Motto „Aus der Tennishalle auf den Dinkelberstand“ fand die erste gemeinsame Wanderung von Mitgliedern des Freundeskreises Asyl Rheinfelden mit syrischen Flüchtlingen statt.

Sie waren erst vor kurzem in ein paar Zimmern der ehemaligen Tennishalle in Rheinfelden untergebracht worden und fühlten sich noch recht fremd am Hochrhein. Unterwegs kamen sie dann mit den Ortskundigen ins Gespräch In Arabisch, Englisch und Deutsch wurde fleißig erzählt und erklärt. Manche waren vorher in einem Flüchtlingslager im Libanon gewesen, alle kamen sie ursprünglich aus Städten, deren Namen wir in den vergangenen Monaten immer wieder gehört hatten, und deren Zerstörungen wir auf den Bildschirmen sehen konnten: Aleppo, Kobane, Homs, Damaskus. Dort hatten sie am Theater, in einem Fitnessstudio, als Archäologe, Automechaniker oder als Lehrerin gearbeitet.

Nun wanderten sie gemeinsam durch Rheinfeldesn Stadtteil Minseln, fragten, wie so eine Kompostieranlage funktioniert, betrachteten den Steinbruch, studierten die Dinkelbergkarte, besuchten Kälbchen in einem Stall, stiegen auf einen Hochstand und erreichten schließlich das Biergärdle in Adelhausen. Dort waren die Plätze reserviert und die Gruppe wurde freundlich empfangen. Dankbar und mit vielen neuen Eindrücken ging es mit dem Bus zurück in die Stadt. Dieser erste Ausflug hat allen Beteiligten so viel Freude gemacht, dass er sicher fortgesetzt wird.

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