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Rheinfelden Fortschritt in Sachen Blum

18.02.2012


Die Hinweise haben sich seit Tagen gemehrt, wonach es bald vorwärts gehen könnte mit einer neuen Nutzung des Kaufhauses Blum, das seit Mai 2011 leer steht. Jetzt ist klar, dass es sich nicht nur um reine Spekulationen handelt: Rolf Brugger, Geschäftsführer der Swissbau, ist zusammen mit weiteren Partnern am Kauf der Immobilie interessiert.

Brugger selbst sprach auf Anfrage zwar zunächst von „Kaffeesatz“ und dass noch überhaupt nichts spruchreif sei, räumte aber „Interesse“ ein, „weil wir an allem Interesse haben, was spannend ist“. Er kündigte umfassende Informationen an, sobald alles in trockenen Tüchern ist.

Brugger ist auch der Mann, den Oberbürgermeister Eberhard Niethammer meinte, als er vor kurzem erklärte, dass sich in Sachen Blum Neues entwickle. Niethammer geht davon, dass wenn Rolf Brugger einsteigt, sich auch schnell etwas tut, indem attraktive Firmen neues Leben in das Kaufhaus bringen, zumal die Gruppe um Brugger selbst Geld in die Hand nehmen und ein Risiko eingehen will. Brugger gilt als Geschäftsmann mit exzellenten Kontakten in die Schweiz, erste Gespräche mit möglichen Mietern laufen offenbar bereits.

Bisher ist ein anderer Rheinfelder mit der Projektentwicklung betraut: Peter Krauseneck, der in diesen Tagen allerdings nicht für eine Stellungnahme zu erreichen ist, und seine Bromo Entwicklungsgesellschaft sind seit Mai damit befasst, einen großen Ankermieter zu finden, der eine Größe von bis zu 3000 Quadratmetern beansprucht und der zudem so attraktiv ist, dass in seinem Gefolge auch weitere Geschäfte sich im Blum einmieten – letzteres wird allerdings als eher kleineres Problem gesehen. Ein Größeres sind offenbar die Laufzeiten der Mietverträge: Krauseneck selbst war zunächst von mindestens zehn Jahren ausgegangen und hatte dies mit den Millioneninvestitionen begründet, die für die Umgestaltung des Kaufhauses notwendig sind. Unter Fachleuten gelten gerade in der Rheinfelder Situation solche Mietverträge allerdings als kaum zu erreichen, weil selbst in 1a-Lagen die Interessenten nicht gerade Schlange stehen.

Insgesamt böte das Kaufhaus nach den neuesten Plänen (samt Glasturm) eine Gesamtverkaufsfläche von mehr als 3800 Quadratmetern, dazu kommen weitere 750 Quadratmeter Bürofläche. Das alte Kaufhaus, so wie es jetzt dasteht, hat auf 4300 Quadratmetern Waren angeboten.

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