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02.09.2011  |  0 Kommentare

Rheinfelden Das Wahrzeichen der Stadt

Rheinfelden -  Der SÜDKURIER öffnet Türen: Leser blicken hinter die Kulissen des Rheinfelder Wasserturms

Rund 25 Meter geht es die stählerne Wendeltreppe bis zum Wasserbehälter hinauf. Den Weg dahin säumen Figuren der Rheinfelder Fasnacht, über die Zunftmeister und Turmführer einige Anekdoten erzählt.  Bild: Bilder: Alexander Anlicker

Dem Abriss ist der Wasserturm durch die Initiative der Rheinfelder Narrenzunft entgangen. Diese richtete hier ein sehenswertes Narren-Museum ein.

Mit 35 Metern Höhe ist der Wasserturm das Wahrzeichen der Stadt Rheinfelden.



Das Wahrzeichen der Stadt

Rheinfelden – Er ist eine Meisterleistung der Ingenieurskunst: der Rheinfelder Wasserturm. 36 000 Liter Wasser fasst der stählerne Behälter. Durch dessen spezielle Form lastete das Gewicht von rund 56 Tonnen – allein der Stahl wiegt 20 Tonnen – nur auf dem Mauerwerk. Im Rahmen der Aktion der SÜDKURIER öffnet Türen erhielten am Mittwochnachmittag die Leser einen Einblick hinter die Kulissen des Rheinfelder Wahrzeichens, das seit knapp 30 Jahren das Narrenmuseum beherbergt.

Zunftmeister und Turmführer Gerhard Vogel wusste einiges über die Entstehungsgeschichte des Wasserturms, die eng mit der Entstehung der Stadt Rheinfelden verbunden ist, zu berichten. Gebaut wurde der Turm im Jahr 1898 für die Wasserversorgung der Industrie und der Arbeiterhäuser. Er war bis zum Bau des Wasserreservoirs Nollinger Berg in Betrieb.

Ursprünglich war der Abriss geplant. „Der THW-Sprengmeister hatte sich schon auf die Aufgabe gefreut“, berichtete Vogel. Doch das letzte stehende Wahrzeichen von Rheinfelden wurde von den Cliquen der Narrenzunft im Jahr 1981 für rund 750 000 Mark (375 000 Euro) renoviert.

Der Weg hinauf in den Turm führt durch Narrenstube und Narrenmuseum. Neben der Figur des Gilles aus der Partnerstadt Mouscron sind hier sämtliche Figuren der Rheinfelder Fasnacht anzutreffen, die Vogel vorstellte.

Bildergalerie im Internet:

www.suedkurier.de/bilder

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