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Rheinfelden CDU setzt auf Regierungspräsidium

Weiterbau der A 98 bleibt wichtiges Thema beim Ortsverband Dinkelberg. Mitglieder bestätigen Vorsitzenden Gerbode im Amt

Ein Drittel der 60 Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Dinkelberg ist zur Hauptversammlung gekommen. Vorsitzender Aribert Gerbode zog Bilanz über eine sehr vielfältige Arbeit im vergangenen Jahr.

Die Diskussionen um den Weiterbau der A 98 nahmen einen Großteil aller Zusammenkünfte ein. Der Ortsverband setzt sich dafür ein, die Belastungen durch die neue Autobahn für die Ortsteile auf dem Dinkelberg weitgehend zu reduzieren. Neben dem Einsatz für die angestrebte Überdeckelung bei Karsau bestehe für Eichsel, Adelhausen und Minseln auch die Gefahr stark anwachsenden Lkw-Verkehr durch diese Ortsteile. Intensiv geholfen habe dabei der Bundestagsabgeordnete Armin Schuster, der zu mehreren Anlassen auf dem Dinkelberg weilte. Er habe mit seinen detaillierten Informationen die Diskussion langfristig bereichert, meinte Gerbode. Für die künftigen Gespräche zum Autobahnbau sollten die Dinkelberg-Orte, auch vertreten durch die Bürgerinitiative, auf jeden Fall versuchen, das Regierungspräsidium, als Verbündeten zu gewinnen.

Ein anderes Verkehrsproblem bewegte den Ortsverband, die Radwegverbindungen von Minseln nach Maulburg. Paul Renz, Mitglied des Ortsverbandes und Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat, wies nochmals darauf hin, dass in der Maulburger Industrie sehr viele Minselner Einwohner beschäftigt seien, deshalb habe es ihn schon verwundert, dass bei der jüngsten Regionalkonferenz zum künftigen Radverkehrsnetz der Planer einen durchgehenden Radweg über Nordschwaben nach Schopfheim favorisierte, wofür doch deutlich weniger Bedarf bestehe. Bei der Diskussion über die künftige Schullandschaft spürten die CDU-Mitglieder, dass zwischen ihren Erwartungen und den realen Entwicklungen doch ein gewisser Zwiespalt besteht. Zwar sei es wünschenswert, dass die Grundschulen in den Ortsteilen in der jetzigen Form erhalten blieben, aber wenn noch weniger Kinder eingeschult werden und sich noch mehr Familien zur Kernstadt hinwenden, werde es wohl weitere Einschränkungen geben müssen. In diesem Zusammenhang verwies Aribert Gerbode darauf, dass die nicht mehr genutzte Dinkelbergschule in Adelhausen im wahrsten Sinne des Wortes verfällt.

Gustav Widmann berichtete als Ortsvorsteher von Minseln über kommunale Aufgaben. Gestalten sei mit dem geringen Budget der Ortsteile nicht möglich, es sei mehr ein Verwalten und Erhalten. Vor allem die notwendigen Reparaturen der Feldwege schluckten sehr viel Geld, und oftmals müssten nach kurzer Zeit schon wieder instand gesetzt werden, weil das Geld für grundlegende Sanierungen nicht vorhanden sei. Paul Renz griff dieses Thema auf und befürwortete, dass nach und von der Stadt wichtige Abschnitte der Feldwege befestigt werden sollten, um damit auf lange Zeit hin die Ortsverwaltungen zu entlasten. Erfreulich sei die im letzten Jahr verbesserte Zusammenarbeit mit dem Ortsverein Karsau, meinte Gerbode, hätten doch beide auch etliche gemeinsame Themen, dies solle so fortgesetzt werden. In den nächsten Monaten allerdings, werde der Bundestagswahlkampf viel Kraft erfordern. Dafür sei das Engagement vieler Mitglieder erforderlich.

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