Treffpunkt für die Teilnehmer ist um 19 Uhr vor dem Kraftwerkssteg am Schweizer Ufer. Ingrid Böhm-Jacob sprach mit Pro-Steg-Präsident Peter Scholer über die geplante Aktion und die Erwartungen der Initiative.
Die Montagsdemonstrationen in Leipzig haben eine friedliche Revolution und damit das Ende der DDR ausgelöst. Was die Montagsdemos gegen Stuttgart 21 bewirken, ist noch offen. IG Pro Steg setzt nun auch auf die emotionale Kraft. Was wollen Sie mit ihrer Donnerstagsdemo erreichen?
Wir haben die Absicht, damit den Volkswillen zu erspüren. Bisher haben wir viel geschafft auf höchster Ebene mit ICOMOS und TICCIH. Am Wochenende werden wir auch eine Mitgliederversammlung halten. Die Demonstrationsidee ist spontan entstanden. Wir wollen alle Möglichkeiten ausnutzen und sehen, wie läuft das mit der Solidarität in der Region. Das fängt sicher klein an, ist aber ein Thermometer zum Messen des Pulses.
Für EnBW-Chef Villis ist das Thema aber erledigt, wie er am Rande des Besuchs von Bundeskanzlerin Merkel unlängst erklärt hat mit dem Hinweis, dass jede Historie auch ein Ende habe und der Abriss des alten Kraftwerks damit besiegelt sei. Was setzen sie diesem Verständnis vom Lauf der Geschichte entgegen?
