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Murg Närrisches Treiben hat Hochkonjunktur

15.02.2010
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Auf neuem Terrain war erst mal Orientierung angesagt. Die 34. Murger Strabufa hatte ihre Zelte am vergangenen Wochenende zum ersten Mal auf dem Bürgerplatz aufgeschlagen und lud nach dem ersten Dämmerumzug zum närrischen Bummel ein.

Murg – Von den Garagen des alten Feuerwehrgerätehauses mit dem Harmonika-Orchester Murg und dem SPD-Ortsverein ging es hinunter in die Kellergewölbe mit „Fährihöhle“ und schließlich von Zelt zu Zelt bei der Narrenzunft Murg, dem Sportverein SV Blau-Weiß und der Chorgemeinschaft Harmonie Niederhof.

Noch vor der Eröffnung der Strabufa auf der Bühne vor dem alten Feuerwehrgerätehaus am späten Samstagnachmittag hatte sich das Narrendorf gefüllt. Viele Schaulustige erwarteten die Umzugsteilnehmer des ersten Murger Dämmerumzugs. Vorneweg die Narrenzunft Murg mit Gugge-Brass-Band, dann die Bäserisfeger aus Harpolingen, die Altstadtschränzer aus Bad Säckingen, die Albgeister aus Albbruck, die Murgtaler Schluchtdämonen aus Harpolingen, die Holzspuelewaggis aus Bad Säckingen und die Hörnli Clique aus Wallbach.

Zeremonienmeister Armin Eschbach und Narrengötti Walter Hollatz fackelten nicht lange, und flugs war die Strabufa eröffnet: „In keinen Töpfen soll es dampfen, wir geh'n zur Strabufa mampfen.“

Einen ordentlichen Zuwachs an Ohren bedeutete die Strabufa übrigens für den Zeremonienmeister. Narrengötti Walter Hollatz. Wegen seiner eigenen Lauscher permanent im Visier der Zünftler, verpasste der Narrengötti Armin Eschbach übergroße Ohren, die während der gesamten Strabufa zu tragen waren.

Während auf der Bühne die Guggenmusiken abwechselnd einheizten, war in den Buden bald der Bär los. Bis in den Morgen hatte das närrische Treiben Hochkonjunktur.

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