Heute Morgen kam es gegen 9 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 27 in Lottstetten. Zirka 200 Meter vor dem Zollamt Solgen prallten ein deutsches und ein schweizerisches Auto aufeinander, worauf der Fahrer (81 Jahre) im schweizerischen Mazda schwer eingeklemmt wurde. Der Mazda kam ohne erkennbaren Grund auf die linke Straßenseite und stieß dort seitlich versetzt mit einem BMW X5 zusammen.
Die Beifahrerin (80 Jahre) im schweizerischen Auto wurde schwer verletzt, ebenso wie der Fahrer (71 Jahre) des deutschen Pkw BMW X5. Der anwesende Notarzt konnte beim eingeklemmten Fahrer nur noch den Tod feststellen, so dass ihn die Feuerwehr Jestetten bergen musste. Dazu wurde das Dach des Wagens abgenommen und der Fahrer mit hydraulischem Gerät befreit. Laut Polizeiangaben handelt es sich bei dem Toten um einen gebürtigen Deutschen aus dem Kanton Zürich.
Zur Rettung wurden die Feuerwehren Lottstetten und Jestetten alarmiert, welche mit 18 Angehörigen und drei Fahrzeugen an der Einsatzstelle waren und unter Leitung von Lottstettens Kommandant Thomas Kromer technische Hilfe leisteten. Vor Ort waren die Polizei aus Jestetten und Waldshut, die Kantonspolizei Zürich, der Rettungswagen Dettighofen, ein schweizerischer Rettungswagen, sowie zwei Notärzte und Bürgermeister Link aus Lottstetten. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Gesamtwert wird auf über 40.000 Euro geschätzt.
Die B 27 war während der Arbeiten und Unfallaufnahme für einen längeren Zeitraum voll gesperrt, die Reinigung der Straße übernahm die Straßenmeisterei aus Lauchringen. Die Zahl der Verkehrstoten im Landkreis Waldshut in diesem Jahr erhöht sich damit auf sieben.
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