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Lottstetten Jahrgänge 1943 und 1945 kommen zum Klassentreffen nach Lottstetten

Wieder trafen sich die Jahrgänge 1943 bis 1945 bei Ehemaligentreffen. Eugen Merkt hält die früheren Klassenkameraden seit 45 Jahren zusammen und organisiert die Treffen alle fünf Jahre.

In Lottstetten trafen sich 16 ehemalige Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1943 bis 1945 zum Klassentreffen. Über die Hälfte der Teilnehmer kam von auswärts, ein Grossteil aus der Schweiz. Am weitesten angereist waren Horst Straub, der in Japan lebt und Brigitte Klugmann-Reuttemann aus Karlsruhe.

Auf der gemeinsamen „Klassenfahrt“ stärkte sich die Gruppe zuerst einmal beieinem zünftigen Mittagessen in der Waldhaus Brauerei, ehe es weiter zum Schluchsee ging, wo sich die junggebliebenen Senioren auf eine Seerundfahrt begaben.

Nach einem Rundgang durch die Gemeinde Schluchsee stand bereits die Heimreise an, da man die Vorabendmesse in der Valentinskirche besuchen wollte. Pfarrer Richard Dressel nahm dabei die verstorbenen Mitschülerinnen Roswitha Kübler, Theresia Lorenz-Stark, Ursula Wessler-Homlicher und Karin Fischer-Rieger mit ins Gebet. Im Lotto-Bistro fand der gesellige Abschluss des Klassentreffens statt. Bei einer Bilderpräsentation ließen die ehemaligen Pauker ihre Schulzeit nochmals Revue passieren und alte Erinnerungen kamen auf. Eugen Merkt erinnerte sich, wie die drei Jahrgänge in einem Klassenzimmer vom Lehrer Georg Rees unterrichtet wurden. Die Nacker Kinder lernten beim Lehrer Meier in der Nacker Schule, die bis Anfang der 1970-er Jahre Bestand hatte.

Siglinde Kaiser-Sailer, die heute in Klettgau-Bühl wohnt, erinnerte sich, dass sich die Nacker Schüler lediglich beim Religionsunterricht, zu den Bundesjugendspielen und beim Schulausflug mit den Lottstetter Kameraden getroffen hatten. Das Klassentreffen wurde seit 1972 im fünfjährigen Rhythmus von Eugen Merkt organisiert. Nachdem es in den Vorjahren immer ein zweitägiges Treffen gab, fand es in diesem Jahr erstmals nur noch an einem Tag statt. „Am zweiten Tag kamen in den letzten Jahren nicht mehr viele“, bemerkte Eugen Merkt, der eigentlich die Organisation abgeben wollte. „Ich habe aber kein Gehör gefunden“ so Merkt, der allerdings schon wieder Pläne für das nächste Klassentreffen hat: „Da gehen wir zu Sieglinde Kaiser nach Bühl zum Speckessen“.

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