Am Dienstag wurden im Rahmen einer grenzüberschreitenden Aktion mehrere Objekte, überwiegend in Frankreich, durchsucht und Haftbefehle vollzogen. In Deutschland konnten aus der Tätergruppierung drei Personen festgenommen werden. Den Tätern wird der organisierte Handel mit Heroin in großen Mengen vorgeworfen. Die Aktion wurde von Europol und dem Bundeskriminalamt unterstützt.
Seit Februar 2012 besteht die gemeinsame deutsch-französische Ermittlungsgruppe, die die JIRS Nancy – eine Einrichtung der französischen Justiz für die Bekämpfung organisierter Kriminalität – und die staatsanwaltschaftliche Zweigstelle in Lörrach vereinbart haben. An dieser Ermittlungsgruppe sind auf deutscher Seite die Landespolizeidirektion Freiburg (Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift) und die Polizeidirektion Lörrach beteiligt.
Auch schweizerische Strafverfolgungsbehörden unterstützen im Wege der Rechtshilfe die Ermittlungen. Gegenstand der Ermittlungen sind Tätergruppierungen, welche im „Dreiländereck“ Deutschland-Frankreich-Schweiz organisierten Handel mit Betäubungsmitteln betreiben.
Näheres zu den heutigen Verhaftungen haben die Ermittler nicht bekannt gegeben. In einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Freiburg (Zweigstelle Lörrach) und der Landespolizeidirektion Freiburg kündigen die Behörden für den 23. Oktober bei der Staatsanwaltschaft in Nancy eine gemeinsame Pressekonferenz an, bei der weitere Details veröffentlicht werden sollen.
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