Da war ich sehr enttäuscht, nicht unbedingt von den Sportlern, sondern eher von der Presse, die im Vorfeld zu viele Erwartungen geweckt hat. Ich habe mir vor allem immer die Finals angeschaut, wenn es um die Medaillen ging. Natürlich kommt nicht so eine Stimmung wie bei der Fußball-WM auf. Aber es ist schon toll, dass es dieses Sportereignis alle vier Jahre gibt.“
Elina Weiß: „Schwimmen und Turnen habe ich gerne geschaut. Wenn in Lörrach mehr Olympia-Stimmung gewesen wäre, hätte ich mir auch noch mehr Wettkämpfe angeschaut. London mag ich sehr, als Gastgeber waren die Engländer toll. Den Medaillenspiegel habe ich jetzt nicht im Kopf. Aber die Deutschen waren so mittelmäßig, hab' ich gehört.“
Silvestro Spacca: „Ich habe keine einzige Minute von Olympia geschaut. Die Stimmung soll zwar ganz gut gewesen sein, aber da gab's einfach zu viele Sportarten, die keinen interessieren. Auch wenn ich Italiener bin, weiß ich nicht, wie gut meine Landsleute abgeschnitten haben.“
Kim Bauer: „Den Marathon der Frauen habe ich geschaut, weil ich in meiner Freizeit selber laufe. Da konnte man als Zuschauer auch was von der Stadt sehen. Ansonsten habe ich nicht soviel geschaut. Ich weiß nur, dass Deutschland 43 Medaillen gewonnen hat.“
Bernhard Bitzenhofer: „Ich habe nur ein paar Splitter von Olympia gesehen, es interessiert mich weniger. Aber das kulturelle Beiprogramm war beeindruckend, vor allem die Eröffnungsfeier.“
Heike Dörling: „Meine ganze Familie war im Olympia-Fieber. Die haben jeden Wettkampf verfolgt – ich aber nicht. Ich hab zwar von einigen Goldmedaillen gehört. Es interessiert mich aber überhaupt nicht, wie weit jemand springen kann. In Lörrach war ja auch keine richtige Olympia-Stimmung. Da schaue ich mir lieber Fußball an.“
Lupo Marianovic: „Ich bin ein begeisterter Olympia-Fan. Ich habe schon Stress mit meiner Frau bekommen, weil ich auch im Urlaub jeden Tag zwei bis drei Stunden Olympia geschaut habe.“
