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Der Frost verursacht in Lörrach Rohrbrüche. Dutzende Häuser zeitweise ohne Versorgung

– Der starke Dauerfrost der vergangenen Tage setzt überall im Südwesten den Trinkwasserleitungsnetzen zu. Wo Rohrleitungen bereits durch starke Verkehrsbelastungen, ihr Alter oder durch Erdverschiebungen Vorschädigungen haben, besteht jetzt die Gefahr von Rohrbrüchen.

In Lörrach setzt Badenova Leckspürer ein, um solche Rohrbrüche frühzeitig zu identifizieren. Dennoch haben zwei größere Rohrschäden im Leuselhardtweg und in der Basler Straße am Donnerstagnachmittag die Badenova-Bereitschaftstrupps in Atem gehalten. Im Leuselhardtweg, so berichtet das Unternehmen, mussten zwischen 10 und 18 Uhr mehrere Straßenzüge vom Netz genommen werden. Dort floss aus einem Leck Wasser auf die abschüssige Straße und gefror sofort zu einer großen Eisfläche. Etwa 25 Häuser in diesem Wohngebiet waren für Stunden ohne Wasser. Die Anlieger hätten jedoch mit Verständnis und großer Geduld reagiert, schreibt Badenova-Pressesprecher Roland Weis. Gegen 18 Uhr am Abend war der Schaden behoben

Am gleichen Nachmittag hat auch ein Leitungsleck in der Basler-Straße für aufwändige Reparaturarbeiten gesorgt. Für mehrere Stunden mussten dort vier Häuser von der Wasserversorgung abgetrennt werden, darunter auch eine Gaststätte. Der Rohrbruch wurde bemerkt, weil unter den Randsteinen austretendes Wasser auf der Straße sofort gefror und zur Gefahr für Autofahrer wurde.

Solange die Temperaturen aber so frostig sind wie in diesen Tagen, und speziell auch dann, wenn der Frost zurückgeht und sich damit Spannungen im Erdreich ergeben, so Badenova, muss mit weiteren Rohrbrüchen gerechnet werden.

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