Der Einsatzleiter der Feuerwehr, die mit 25 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen ausgerückt war, konnte nach kurzer Lagebeurteilung im Keller Entwarnung geben.
Die Feststellungen von Feuerwehr und Polizei ergaben, dass der 87 Jahre alte Hausbesitzer aufgrund der sinkenden Temperaturen in den Keller ging und dort seine Holzheizung anfeuerte. Begünstigt durch die Tiefdruck-Wetterlage zog jedoch der entstehende Rauch wird nicht wie geplant, durch den Kamin nach außen, sondern wurde im Kamin wieder nach unten und durch die Heizung in den Keller gedrückt. Nachdem sich der Rauch verzogen hatte, wurde die Heizung unter Aufsicht der Einsatzkräfte nochmals in Betrieb gesetzt. Der zweite Versuch verlief dann erfolgreich. Personen- oder Sachschaden entstand nicht. Durch verschiedene Konstellationen kann es vorkommen, dass Rauchgase nicht ordnungsgemäß durch den Kamin abgeführt werden, deshalb rät die Polizei zu besonderer Aufmerksamkeit und Überwachung, insbesondere bei der ersten Inbetriebnahme zur neuen Heizsaison.
