Laufenburg Pfarrer Detlev Jobst geht mit "Lutherol" in den Ruhestand

16 Jahre war Detlev Jost Pfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde in Laufenburg tätig. Am vergangenen Wochenende wurde er nun mit einem feierlichen Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet – mit auf den Weg bekam er von Dekanin Christiane Vogel eine Packung "Lutherol" mit den vier Wirkstoffen Gnade, Glaube, Schrift und Christus.

„Wohlan mein Herz, nimm Abschied und gesunde“. Mit diesen Zeilen von Hermann Hesse verabschiedete sich der evangelische Pfarrer Detlev Jobst nach 16 Jahren von seiner Kirchengemeinde in Laufenburg in einem Abschiedsgottesdienst in der vollbesetzten evangelischen Kirche.

Neben Dekanin Christiane Vogel wohnten auch der katholische Pfarrer von Laufenburg Klaus Fietz und Pfarrer Norbert Plumhof von der reformierten Kirche dem Abschiedsgottesdienst bei. Ab August wird Detlev Jobst in Müllheim seinen Ruhestand verbringen. Er trenne sich von lieben Menschen, der Stadt, dem schönen Pfarrhaus, von vertrauten Mitarbeitern und dem Blick auf den Rhein, resümierte der scheidende Pfarrer in seiner Predigt.

"Gott behüte und begleite Sie!", segnete Dekanin Christiane Vogel Pfarrer Detlev Jobst, der nach 16 Jahren in den Ruhestand nach Müllheim geht.
"Gott behüte und begleite Sie!", segnete Dekanin Christiane Vogel Pfarrer Detlev Jobst, der nach 16 Jahren in den Ruhestand nach Müllheim geht. | Bild: Susanne Schleinzer-Bilal

Die Arbeit habe ihm immer Spaß gemacht, er sei wichtig und beliebt gewesen. „Ich lasse los, um neu anfangen zu dürfen, lasse zurück was belastete, gebe die eine oder andere Sorge ab, „ fuhr Jobst fort. Dennoch hoffe er ab und zu zurückzukehren. Manchmal wünsche man sich ein Zurück, hänge an Altem, wenn es sich bewährt hätte. Für sein weiteres Leben vertraue er aber auf Gott, der den Menschen seinen Segen zugesagt habe. Danken wolle sie ihm, erklärte Dekanin Christiane Vogel, für seinen Blick für die Kirche in der weiten Welt und für die gelebte Ökumene, die ihm immer sehr am Herzen gelegen habe. Ihre Zusammenarbeit sei stets von Wertschätzung geprägt gewesen.

Mit ihrem Abschiedsgeschenk, „Lutherol“, einem Medikament mit vier Wirkstoffen, sorgte die Dekanin dann für Heiterkeitsausbrüche bei den Gläubigen. Es sei eine Medizin zum Lesen, nicht zum Schlucken. Sie vereine Gnade, Glaube, Schrift und Christus und sei vielfältig ökumenisch einsetzbar. Zu erwartende Nebenwirkungen seien Heiterkeitsausbrüche. Menschen mit päpstlichem Hintergrund sollten das Medikament allerdings erst nach Rücksprache mit ihrem Beichtvater einnehmen. „Greifen Sie reichlich zu Lutherol“, gab ihm die Dekanin mit auf den weiteren Lebensweg. „Gott behüte und begleite Sie“, segnete sie ihn dann. Auch das Team der Mitarbeiter sparte nicht mit Lob für den scheidenden Geistlichen. Von humorvollen Gottesdiensten, Inspirationen für Brückengottesdienste, Schneeballschlachten und Schwimmübungen im Rhein war zu hören.

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