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Laufenburg Mountainbike-4cross-Rennen: Kampf gegen Regen und jede Menge Matsch

74 Fahrer meistern eine durch den Regen stark aufgeweichte Strecke. Laufenburger Sportevent verbucht neuen Teilnahmerekord

Mit 74 Fahrern konnte das Mountainbike-4cross-Rennen am Sonntag in Laufenburg einen Teilnahmerekord verbuchen. Trotz Regen und jeder Menge Matsch kämpften sich Jung und Alt ab 8.30 Uhr beim Laufenburger Sportplatz zum ersehnten Sieg. Denn das Rennen, das in einen mehr etappigen Wettkampf eingebettet ist, war mit hochkarätigen Fahrern besetzt, die auf eine internationale Sportkarriere blicken.

Die Rennstrecke selbst ist relativ kurz, die Streckenlänge beträgt 360 Meter. Dabei wird der Wettkampf im K.-o.- System ausgetragen. Jeweils die beiden Schnellsten erreichen die nächste Runde. Am Sonntag bereiteten den Fahrern Regen und Matsch große Probleme. Für die vielen Kinder und Jugendlichen, die sich dem Wettkampf stellten, war das eine große Herausforderung.

„Wir mussten heute wirklich am Limit fahren, die Strecke war klebrig und rutschig, gerade für die kleinen Fahrer war das eine große Leistung“, sagt WM-Dritter Simon Waldburger, der aus dem Rennen am Sonntag als Sieger in der Herren-Elite hervorging. „Besonders erfreulich war auf jeden Fall der Zuwachs an Fahrern, welche aus dem süddeutschen Raum angereist sind, da wir bisher fast ausschließlich Fahrer aus der Schweiz und dem grenznahen Gebiet hatten“, resümiert Veranstalter und Radfahrprofi André Graf, der das Rennen nun schon zum dritten Mal organisiert hat. „4cross-Rennen fahre ich seit 2006. Seit einigen Jahren in der Elite-Klasse, wo ich europaweit zu den Wettkämpfen reise“, sagt der 26- jährige Speditionskaufmann, der ehrenamtlich die Vorbereitungen mit seinem eingespielten Team schultert.

„Dieses Jahr sind zwei große Gruppen vom Bikepark Wolfach mit elf Fahrern und vom Radclub Winnenden mit elf Fahrern sowie einige Fahrer aus Reutlingen, Steinweiler und sogar München angereist“, sagt André Graf und lächelt. Ein enormer Zuwachs, denn in den vergangenen Jahren seien es nicht mehr als fünf bis sechs Fahrer aus diesen Teams gewesen.

„Mit dem Rennen dieses Jahr bin ich sehr zufrieden, alles hat wunderbar funktioniert, die Fahrer und Zuschauer hatten Spaß und sind zufrieden abgereist“, resümiert Graf, der sich nun auf seine kommende Trainingszeit freue.

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