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Laufenburg H.C. Starck im Megatrend

Bei H. C.

Die Amperit-Beschichtung auf den Schaufeln moderner Flugzeugturbinen sorgt für einen geringeren Materialverschleiß.
Die Amperit-Beschichtung auf den Schaufeln moderner Flugzeugturbinen sorgt für einen geringeren Materialverschleiß. | Bild: h.c. Starck

Bei H. C. Starck brummt das Geschäft. Das Umsatzwachstum von 2010 setzte sich 2011 fort, überdurchschnittlich positiv entwickelte sich dabei mit einem Plus von fast 20 Prozent die Produktionsleistung am Standort Laufenburg. Die dortigen Werke Enag und Rhina stellten vergangenes Jahr 40 Mitarbeiter neu ein. Somit arbeiteten Ende 2011 am Standort 272 Menschen. Dies erklärten Unternehmenssprecher Gerald Baehnisch und Werkleiter Ole Brettschneider im Gespräch mit dieser Zeitung.

Der Spezialchemie-Hersteller profitiert davon, dass seine Produkte in vielen jener Bereichen gebraucht werden, die die technischen Megatrends prägen: Mikroelektronik, Rohstoffgewinnung, Effizienzsteigerung. Werkleiter Brettschneider: „Diese Megatrend-Märkte weisen überdurchschnittliche Wachstumsraten auf, mit denen wir gemeinsam mit unseren Kunden wachsen.“

Brettschneider nennt drei Beispiele:

Handys und Computer

werden immer kleiner und verarbeiten gleichzeitig mehr Daten. Für die dafür notwendigen Hochleistungs-Kondensatoren liefert H. C. Starck Tantal-Pulver.

Rohstoffe wie Erdöl und Erdgas

müssen aus immer größeren Tiefen gefördert werden. Zu höherer Widerstandsfähigkeit und längerer Einsatzdauer verhelfen dabei extrem harte Metalle wie Wolframschmelzcarbide, die H. C. Starck herstellt.

Bei der Energiegewinnung

ist eine möglichst hohe Leistung der Anlagen wichtig. Die Beschichtung mit Amperit-Spritzpulver verbessert bei den Turbinenschaufeln moderner Gaskraftwerke durch geringeren Verschleiß die technische Effizienz.

Sprecher Baehnisch über die Produkte seines Unternehmens: „Unsere Technologiemetalle Wolfram, Molybdän, Tantal, Niob und Rhenium sind in vielen Schlüsseltechnologien unverzichtbar, denn ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften sind einzigartig. Und das macht sie besonders für High Tech-Anwendungen in Megatrend-Märkten so begehrt.“

Um qualifizierte Mitarbeiter bemüht, bildet H. C. Starck aus. Mit derzeit 31 Azubis aller Lehrjahre weist das Unternehmen seit Jahren eine hohe Ausbildungsrate auf. Elf junge Menschen haben vergangenes Jahr bei H. C. Starck in Laufenburg ihre Berufsausbildung begonnen. Zwei Azubis wurden von der Papierfabrik Albbruck übernommen, sie bringen jetzt in Laufenburg ihre Lehre als Elektroniker für Betriebstechnik zu Ende.

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