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Laufenburg Die Rebellion geht weiter

10.07.2010
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Die Rebellion gegen die Handwerkskammer Konstanz geht weiter. Immer mehr Handwerker melden sich bei Hauptrebell Hubert Strittmatter, um gegen die Zwangsmitgliedschaft und damit verbundene Zwangsabgaben zu kämpfen.

2008 hatte der Maschinenbaumeister und –techniker seine Pflichtmitgliedschaft bei der Handwerkskammer einseitig gekündigt, den Pflichtbeitrag widerrufen. „Ich werde nicht für Leistungen bezahlen, die bei mir nicht ankommen. Eher gehe ich in den Knast!“

Nun schließen sich immer mehr Handwerker an und widerrufen ebenfalls. Auf Anfrage bei der Handwerkskammer sei jedoch alles „wie gehabt“ und es gäbe kein Problem mit nicht ankommenden Beiträgen. Im Widerspruch dazu stehen die Schreiben der Kammer, die neue Rebellen kürzlich, aber erst über eine Woche nach ihrem Widerruf erhalten haben: Aufgrund der Menge der Anfragen, sei eine schnelle Bearbeitung nicht möglich.

Ein Anzeichen für einen deutlichen Anstieg der Widerrufe? Auch die Menge an Kontakten mit Gleichgesinnten, die Strittmatter vorweisen kann, deuten darauf hin. „Viele jedoch trauen sich nicht, an die Öffentlichkeit zu gehen, aus Angst vor Benachteiligung von Seiten der Handwerkskammer“, so Strittmatter.

Angeprangert wird vor allem der Mangel an Interesse der Kammer an den kleinen Betrieben und an sie angepasster Unterstützung. Des Weiteren gibt es Berichte von versprochener Hilfen zu rechtlichen und grenzüberschreitenden Problemen, die nie angekommen seien. Ein weiteres Ärgernis ist den Rebellen, die im Bundesverband für freie Kammern (bffk) organisiert sind, die für sie offensichtliche Verschwendung von Beitragsgeldern für überdimensionierte neue Gebäude, wie die Neubauten in Singen und Konstanz oder die medienweite Werbekampagne für das Handwerk.

„Wir wollen eine Servicegesellschaft!“, ärgert sich Hubert Strittmatter. „Wir wollen nur noch für das bezahlen, was wir bestellt haben! Wir lassen uns nicht mehr einschüchtern!“ Über 2500 Euro mahnt die Handwerkskammer bei ihm bisweilen an. An anderer Stelle sollen sogar Gelder von Konten gepfändet worden sein, ohne dass ein gerichtlicher Pfändungsbescheid vorlag.

Die Handwerkskammer sei eine Solidargemeinschaft, die seinen Mitgliedern gern entgegenkomme, doch müsse jedes Mitglied je nach Einkommen zum Wohl der Gemeinschaft beitragen. Der Widerstand gegen dieses Profil und seine Umsetzung scheint jedoch zu steigen.

In vier Jahren will die Demokratische Liste unter Günter Beyer aus Konstanz zur Wahl des Vorstands antreten und diesen ablösen, um die Zwangsmitgliedschaft zu beenden.

Recht so
Die Abzocker wie die Handwerkskammer und dergleichen die eigendlich für die kleinen ...
Banana Banana
hatte leider keine Zeit fürs Gruppenbild...
für alle die Info wollen,gebe ich gerne ...
Hallo Handwerkskammer ,
sicherlich müssen wir alle eine Gesetzesänderung herbeiführen , damit die Zwänge , sei es ...
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