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Hauenstein Banner grüßt von der Burgruine

Vom ehemaligen Herrschersitz der Grafschaft Hauenstein weht jetzt wieder die Hauensteiner Fahne.

Es ist viele Jahre her, seit auf der ehemaligen Burg Hauenstein dauerhaft eine Fahne wehte. Jetzt ist es wieder soweit. Zum Josefstag grüßte ein Banner mit dem Hauensteiner Wappen. Damit ging ein langgehegter Wunsch der Bevölkerung in Erfüllung. Dass die frühere Burg Hauenstein und das ehemalige Städtchen an ihrem Fuß im besseren Licht erscheinen, war Ziel des vor vier Jahren gegründeten Förderkreises zur Erhaltung der Burgruine Hauenstein.

Mit einer Fahne in den alten Gemäuern, die weithin sichtbar ist, will man die Aufmerksamkeit auf das Wahrzeichen lenken. Nicht einig bei den 51 Mitgliedern des Vereins war man sich beim Motiv der Fahne. Zur Wahl standen das Wappen der Herren von Habsburg, das der einstigen Grafschaft Hauenstein und das der ehemaligen Stadt Hauenstein. Alle hatten einen engen geschichtlichen Bezug zur Burg, doch mehrheitlich setzten sich die Hauenstein-Städtler durch. Auch, um beim Josefsfest „Flagge zeigen“ zu können.

Zwei Halterungen für Fahnenstangen waren auf dem Burgareal vorhanden. Eine ältere in der Burgmitte, an der in den 1950er Jahren ein Holzmast befestigt war und eine weitere an der äußeren Burgmauer, an der ab den 1960er Jahren Fahnen gehisst wurden. Beide Halterungen waren nicht mehr brauchbar. Letztere wurde vom Bauhof der Stadt Laufenburg so umgestaltet, dass ein neuer, acht Meter hoher Aluminium-Mast angebracht werden konnte.

Neben dem Vorsitzenden des Förderkreises, Bernhard Gerteis, war es auch dem ehemaligen Luttinger Ulrich Bögle ein großes Anliegen, dass zum Josefsfest auf der Burg wieder eine Flagge weht. Daher erklärte Bögle, das drei Meter lange Fahnentuch mit dem Hauensteiner Wappen in dreifacher Fertigung zu finanzieren. Zum Aufhängen der Fahne, die in Standartenform befestigt ist, um bei Nichtwind erkennbar zu sein, fand sich neben Bernhard Gerteis und Ulrich Bögle Claus Tröndle ein, der als Einungsmeister der Einung Hochsal den Verein zur Förderung der Geschichte der ehemaligen Grafschaft Hauenstein vertrat. Im Anschluss an das Anbringen der Fahne erfolgte eine Erkundung des Burgareals. Hierbei kam an zwei Stellen eine nicht bekannte eingemeißelte Jahreszahl 1906 zum Vorschein. Dies zeigt, dass zu diesem Zeitpunkt große Veränderungen an den Mauerzügen vorgenommen wurden.

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