Zum bewährten Freizeitprogramm mit Wanderungen, Radtouren, Minigolf und Schwimmbadbesuchen kamen Angebote der örtlichen Vereine. „Am Montag waren wir auf Einladung der DLRG-Ortsgruppe hier im Schwimmbad“, berichtet FaZ-Leiterin Ulla Hahn. „Dabei haben einige Kinder das Schwimmabzeichen gemacht und wir selbst haben eine Wasserolympiade organisiert.“
Am Dienstag waren die jungen Sportler bei den Lauchringer Boule-Freunden zu Gast, um sich in das Spiel mit den Eisenkugeln einführen zu lassen. Dann folgte die Gruppe der Einladung des SC Lauchringen und absolvierten ein paar Trainingseinheiten auf dem Sportplatz. Hier wurden sie von Uwe Weissenberger, dem Vorsitzenden des Spielausschusses, begrüßt. Der Verein stellte sechs Trainer und spendierte anschließend eine große Portion Pommes.
Zum Abschluss des Tages ging es nochmals ins Schwimmbad nebenan, denn es war wieder ein heißer Tag. Mit einem Besuch des Trimm-Dich-Pfades und einer Einladung der Bogenschützen ging die Woche zu Ende. Das Sportcamp wurde vom FaZ zum ersten Mal in dieser Form durchgeführt. Übernachtet wurde in einem Großzelt im Abenteuerland. „Das war nur möglich, weil die Volksbank das Zelt gesponsert hatte“, erklärt Andreas Schumpp, stellvertretender FaZ-Leiter.
Natürlich konnten sich die Behinderten nur bedingt am sportlichen Programm beteiligen. „Aber die hatten viel Spaß, dabei zu sein und zuzuschauen.“ Von den beiden Rollstuhlfahrerinnen beteiligte sich eine am Fußballtraining: Sie versuchte mit ihren Füßen den Ball durch den Hindernisparcours zu lavieren. „Am Abend sind alle so erschöpft, dass die Nacht im Zeltlager erstaunlich ruhig verläuft“, so Andreas Schumpp. „Aber auch Dank der guten Betreuer, die uns zur Seite stehen.“ Das Rahmenprogramm habe sich am Sport orientiert. „Alle machen begeistert mit und auch die Jüngeren ziehen das Programm voll durch.“ Natürlich versuche man, die Älteren etwas mehr zu fordern, „aber das wollen die auch.“
Zum dritten Mal dabei war auch Heloise Demeuse, eine französische Studentin aus Courtenay, südlich von Paris, diesmal für zwei Wochen. „Ich mag diese Region und ich mag auch die freundlichen Menschen, die hier leben“, erklärt die 21-Jährige. „Es macht mir Spaß, mit den Kindern zu arbeiten, ich lerne deutsch sprechen und ich kann meinen Bekanntenkreis erweitern.“
