LauchringenBürger haben Angst vor Strahlen [1]
Die Bewohner in der näheren Umgebung des Textilunternehmens Lauffenmühle in Unterlauchringen machen mobil. Sie wollen nicht, dass der Mobilfunknetz-Betreiber O die Sende- und Empfangsanlage auf dem Dach der Produktionshalle der Lauffenmühle in Betrieb nimmt. Sie befürchten vor allem eine zu hohe Strahlenbelastung.
Die Sende- und Empfangsanlage des Mobilfunknetzbetreibers O2 auf dem Dach der Lauffenmühle sorgt für Unmut bei den Anwohnern.
Lauchringen – Auf dem Dach des Lauffenmühle-Gebäudes stehen bereits Anlagen der Mobilfunkanbieter Vodafone und T-Mobile. Nun möchte O sein Funknetz am Hochrhein ausbauen und unter anderem in Lauchringen auf demselben Dach zwei Mobilfunkantennen in Betrieb nehmen. „Dieser Sendemast braucht eine Baugenehmigung“, erklärte Lauchringens Bürgermeister Thomas Schäuble in der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses des Gemeinderates. Bauplanungsrechtlich sei die Anlage zulässig. Der im Jahr 1979 für dieses Gebiet beschlossene Bebauungsplan mache keine Aussagen über Mobilfunkanlagen. „Es steht nicht drin, dass Sendemasten nicht zulässig sind.“ Ihm sei bewusst, dass dieses Thema Sprengstoff beinhalte, deshalb habe er den Punkt auf die Tagesordnung gesetzt. Er wolle den Bauantrag des Netzbetreibers so lange zurückhalten, bis die Bürger ihre Einwände mitgeteilt haben. In letzter Instanz entscheidet das Landratsamt auf der Grundlage des Bauordnungsrechts und der Stellungnahme der Gemeinde. Leicht verwundert zeigte sich Schäuble darüber, dass die Anlage ohne bisherige Genehmigung zum Großteil schon installiert sei. Ein Einwand eines Sitzungsgastes: „Warum kann O den Mast ohne Roten Punkt aufstellen?“ Rund 20 Anwohner des Baugebiets in der Ibrunnenstraße und am Ibrunnenrain bei der Lauffenmühle waren in die Sitzung des Technischen Ausschusses gekommen und äußerten ihren Unmut. „Das Maß ist voll. Die Belastung ist inzwischen zu massiv“, sagte Anton Rogg. Die Anwohner befürchten eine zu hohe Belastung der Gesundheit, vor allem der Kinder. Sie hätten nichts gegen die bestehende Anlage. Doch irgendwann sei Schluss. Schäuble bot seine Hilfe an. Die Betroffenen wollen nun ihre Einwände formulieren und gesammelt dem Landratsamt mitteilen.
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Das ist echt ein Armutszeugnis heutzutage, dass dem Fortschritt so einhalt geboten wird in ländlichen Gegenden, Großstädter leben auh nicht schlechter mit hunderten solcher Anlagen...
...ich drücke o2 Germany fest die Daumen, dass sie Ihre übrigens sich bereits doch schon in Betrieb befindliche Sendeanlage dort behalten können!!!
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