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60 Mann hoch mit Verstärkung aus Tiengen war die Feuerwehr Küssaberg in der Nacht zum Samstag beim Brand einer Scheune im Einsatz und hatte auch gegen die klirrende Kälte zu kämpfen. Einige Kühe konnten gerettet werden, ein Kalb kam ums Leben

In der Nacht von Freitag auf Samstag brannte es in dem landwirtschaftlichen Schopf in Küssaberg-Küssnach. Gegen 1 Uhr wurde der Eigentümer auf den Brand aufmerksam, er sah schon zu diesem Zeitpunkt Flammen aus dem Dach der alleinstehenden Scheune schlagen. Es gelang noch, die darin befindlichen Kühe zu retten, ein Kalb kam aber in den Flammen ums Leben. Auch landwirtschaftliche Geräte konnten noch ins Freie gebracht werden. Der vordere Gebäudeteil brannte völlig aus. Der Schaden dürfte mindestens 100 000 Euro betragen. Die Feuerwehr Küssaberg und die Feuerwehr Tiengen war mit 60 Mann im Einsatz, der durch die klirrende Kälte erheblich erschwert wurde. Ebenso im Einsatz befand sich der Rettungsdienst. Ein Feuerwehrangehöriger verletzte sich bei einem Sturz, die aufgeplatzte Lippe musste im Krankenhaus genäht werden. Die Ursache des Brandes steht laut Polizei noch nicht fest, jedoch muss nach derzeitigem Ermittlungsstand von einem technischen Defekt ausgegangen werden.

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