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29.05.2012  |  0 Kommentare

Küssaberg Habermann jetzt an der CDU-Spitze

Küssaberg -  Ortsverband wählt neuen Vorsitzenden. Sorge um Mitgliederschwund

Hans-Otto Habermann (Bildmitte) wurde für 40 Jahre CDU-Mitgliedschaft geehrt und zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löste damit Michael Wagner (links) ab, der aus persönlichen Gründen nicht wieder kandidierte. Die Ehrung nahm Kreisvorsitzender Felix Schreiner vor.  Bild: Noth



Der CDU-Ortsverband leidet unter Partei- und Politikverdrossenheit. Zumindest führt Vorsitzender Michael Wagner die schwindenden Mitgliedschaften auf diese Gründe zurück. Kreisvorsitzender Felix Schreiner ermunterte bei der Hauptversammlung des Ortsverbandes zu neuem Schwung und neuer Begeisterung, verweist auf die Tatsache, dass Küssaberg einen CDU-Bürgermeister und außerdem die CDU-Mehrheit im Gemeinderat hat.

Der Senior unter den Mitgliedern, Hans-Otto Habermann, will es richten. „Ein Jüngerer wäre mir lieber gewesen, aber kein anderer war zur Kandidatur bereit“, so Habermann, der sich in das Amt des Vorsitzenden wählen ließ, das Michael Wagner aus persönlichen Gründen abgab. Wagner wird dennoch im Verantwortungsbereich bleiben. Er übernahm das Amt des Schriftführers, das frei wurde, nachdem Eberhard Straub noch während seiner Amtszeit die Mitgliedschaft im Ortsverband aufkündigte. Stellvertretender Vorsitzender ist Arthur Ips und neuer Schatzmeister Jörg Kaiser. Zu Beisitzern wurden Martin Büge, Brigitte Rossa, Wolf Pabst und Clemens Stoll gewählt.

Ganz besonders freute Felix Schreiner das Engagement von Hans-Otto Habermann. Denn der neue Vorsitzende des Ortsverbandes Küssaberg gehört bereits seit 40 Jahren der CDU an und wurde dafür mit der Urkunde und der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Wagner gratulierte seitens des Ortsverbandes.

In seinem Vorstandsbericht bedauerte Wagner, es zusammen mit der Vereinsgemeinschaft in den zurückliegenden zwei Jahren nicht geschafft zu haben, gegen die schrumpfende Mitgliederzahl im Ortsverein anzukämpfen. „Den Negativtrend konnten wir leider nicht stoppen“, so Wagner, der darüber informierte, dass der Ortsverein derzeit 36 Mitglieder im Durchschnittsalter von 68 Jahren zählt: „Wir müssen schauen, dass wir den Anschluss nicht verlieren“, so Wagner und Felix Schreiner leidenschaftlich: „Hier ist aller Mühe Wert, an einer Lösung zu arbeiten.“

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