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Küssaberg Ellen Heinzelmann veranstaltet eine Lesung ihres Romans in Kadelburg

Ellen Heinzelmann kehrt am 13. Oktober zu einer Lesung ihres neuen Buchs „Blutsverwandt“ in ihre alte Heimat nach Kadelburg zurück. In unserem Interview spricht sie über den neuen Roman, das Schreiben und die Heimat.

Ellen Heinzelmann kehrt am 13. Oktober zu einer Lesung ihres neuen Buchs in ihre frühere Heimat nach Kadelburg zurück. In unserem Interview spricht sie über den neuen Roman, das Schreiben und die Heimat.

Wovon handelt ihr neues Buch „Blutsverwandt“?

Von Zwillingen, die bei der Geburt getrennt wurden. Ein Babytausch, der der Zwillingsmutter ein behindertes Kind beschert. Nach 30 Jahren wird dieses Vergehen zufällig aufgedeckt. Dabei geht es mir in dem Buch um die Gefühle und Gedanken aller Betroffenen; die innere Zerrissenheit, Zweifel, Angst.

Findet sich auch die ehemalige Heimat in der Geschichte wieder?

Ja. Der Protagonist lebt in Kadelburg. Das ist auch der Grund, warum ich mich für eine Lesung in der Heimat entschied.

Wann entdeckten Sie die Freude am Schreiben?

Mein Wunsch, Bücher zu schreiben, ist sehr alt. Ich glaube er reicht zurück in meine früheste Kindheit. Ich war, wie man es landläufig so nennt, eine Tagträumerin, das heißt, dass ich in Gedanken immer eine Rolle in Geschichten spielte, die ich mir gerade ausgedacht habe. Ganz konkret hat der Wunsch zum Schreiben Form angenommen, als ich im Berufsleben zuletzt als Kommunikationsverantwortliche in einem mittelständischen Betrieb stand. Die geschriebene Sprache übte schon immer Faszination auf mich aus.

Welches Genre favorisieren Sie beim Schreiben? Eher den Krimi oder den Liebesroman?

Man kann bei meinen bis jetzt vier veröffentlichten Romanen keine strenge Linie ziehen. Es sind meist Familiengeschichten mit Elementen des Krimis. Ja, und ohne Liebe geht es natürlich nicht ab.

Mit welchen Gefühlen kehren Sie in die „alte Heimat“ zurück?

Es ist ein herrliches Gefühl. Es hat mich eigentlich immer wieder mal, wie übrigens meine Brüder auch, nach Ettikon, Kadelburg und Waldshut gezogen. Auf langen Spaziergängen haben wir in Erinnerungen geschwelgt. Leider bin ich selten jemandem aus meiner Schulzeit begegnet. Ich bin wahnsinnig gespannt auf hoffentlich viele bekannte Gesichter bei der Lesung.

Was ist das Schreiben für Sie: Hobby, Spaß, Arbeit?

Es ist Hobby, verbunden mit viel Spaß. Natürlich macht das Schreiben und die Recherche auch ziemlich viel Arbeit. Aber motivierend sind die Feedbacks meiner Leser. Der schönste Ausspruch war: „Es ist wieder ein echter Heinzelmann gelungen“. Das hörte sich für mich schon wie ein Markenzeichen an.

Wie kam es zur Bergkirche als Ort der Lesung?

Die Idee kam mir, als ich den Roman „Blutsverwandt“ geschrieben habe. Ich nahm mit verschiedenen Leuten aus Ettikon und Kadelburg Kontakt auf. Else Haberstock, eine Schulkollegin, konnte sich sofort für die Lesung begeistern und auch das Pfarrer-Ehepaar Kaiser für die Idee gewinnen, worüber ich mich sehr freue.“

Die Lesung ihres neuen Romans „Blutsverwandt“ findet am Sonntag,

13. Oktober, um 17 Uhr in der Bergkirche in Kadelburg statt.


Ellen Heinzelmann veranstaltet eine Lesung ihres Romans in Kadelburg

Ellen Heinzelmann (62) stammt aus Ettikon, arbeitete als Kommunikationsverantwortliche in einem Basler Betrieb und lebt mittlerweile im Kreis Lörrach. Sie schrieb Artikel in Fachzeitschriften, entwarf Broschüren und war zudem als Ghostwriterin tätig. 2010 stieg sie vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Die Autorin ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

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