Der Titel des Deutschen Meisters im Fährtenlesen ging an die Bouvierhündin Divendy in Dangstetten. Eine Ehre, die mindestens zur Hälfte Hundehalter Stefan Urban mit gebührt, der der Hundedame mit dem weiteren Namen du Grand-Bijou das beibrachte, was die Fachjury in Gerolstein in der Eifel überzeugt hat.An zwei Tagen stellte die Rassehündin die Konkurrenz bei der Deutschen Meisterschaft der Bouviers des Flandres in Schatten
Von 100 möglichen Punkten holte sie an einem Tag 97 und am nächsten 98 und brillierte damit bei der Internationalen Prüfungsordnung FH II, holte neben dem Titel auch Pokal und Urkunde sowie die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft des Vereins Deutscher Hunde, das heißt Divendy startet im Februar kommenden Jahres mit allen Hunderassen und stellt sich nach der höchsten Prüfungsklasse FH II einer neuen Herausforderung.
Für den Titel des Deutschen Meisters waren von Fremdpersonen zwei Fährten mit jeweils sieben Gegenständen gelegt worden. Dabei führte die Strecke über Wiesen und Äcker auch im spitzen Winkel und Bogen – und jeder Gegenstand wurde von der fünfjährigen Hündin aus Dangstetten „verwiesen“, wie der Fachausdruck für erfolgreiches Arbeiten heißt. Ganz zur Freude von Stefan Urban, der schon seit vielen Jahren mit Hunden, zunächst mit Schäferhunden und heute mit Bouviers, arbeitet. Denn Kondition und Training sind neben der Tagesform des Hundes entscheidend.
„Es war ein Traum, wie der Hund gelaufen ist“, freuen sich Stefan Urban und seine Lebenspartnerin Elisabeth Brückner. Divendy du Grand-Bijou ist übrigens ein Nachkomme des heute über 13 Jahre alten Hootch, der ebenfalls im Besitz von Stefan Urban ist und in seinen jungen Jahren wiederholt den Titel des Deutschen Meisters geholt hat.
