DRK-Kreisverband Waldshut sorgt in Freiburg gemeinsam mit anderen Rettungskräften für die Sicherheit beim Papstbesuch
Hochrhein – Hunderttausend Menschen haben in Freiburg mit Papst Benedikt XVI. die Messe gefeiert. Für die Sicherheit aller sorgte – von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt – das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Auftrag der Landesregierung. Mit acht Fahrzeugen und einem großen Aufgebot an Einsatzkräften beteiligte sich die Einsatzeinheit des DRK-Kreisverbands Waldshut an der Mission. Denn bei einer solchen Großveranstaltung gilt es grundsätzlich Vorsorge zu treffen für einen möglichen massenhaften Anfall von Verletzten, den die Einsatzkräfte vor Ort nicht alleine bewältigen könnten.
Der DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz war beauftragt, mit Kräften und Mitteln des Bevölkerungsschutzes ein Führungs- und Lagezentrum sowie vier Bereitstellungsräume mit den erforderlichen taktischen Einheiten einzurichten und zu betreiben. Die Einsatzeinheit Waldshut hatte im Rahmen dieser Mission die Aufgabe, sich im Bereitstellungsraum Süd (Breisach) bereitzuhalten.
33 Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaften Albbruck, Höchenschwand, Hohentengen, Lauchringen, Schlüchttal, Steinatal, Tiengen und Waldshut trafen sich noch in finsterer Nacht mit ihren Fahrzeugen beim Rotkreuzhaus an der Fuller Straße im Waldshuter Stadtteil Schmittenau. Und pünktlich um vier Uhr in der Frühe startete die Einsatzeinheit Waldshut als geschlossener Fahrzeugverband in Richtung Freiburg. An der Ortsgrenze von Breisach wurde die Einsatzeinheit Waldshut von einem örtlichen DRK-Lotsenfahrzeug erwartet und in den Bereitstellungsraum Süd geleitet.
Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte vom DRK-Kreisverband Waldshut hatten sich auf diesen Einsatz gründlich vorbereitet, unter anderem durch die Fortbildung „Sanitätsdienst im Bereitstellungsraum“.
Als Zugführer der Einsatzeinheit Waldshut fungierte der Kreisbereitschaftsleiter und stellvertretende Vorsitzende des DRK-Kreisverbands Waldshut, Hans-Werner Schlett, stellvertretender Zugführer war der Rotkreuzbeauftragte Manfred Feldmann und als Arzt stellte sich für diese Mission Kreisverbandsarzt Heiner Jordan zur Verfügung. Die Bedeutung dieses Einsatzes für den DRK-Kreisverband Waldshut zeigt sich auch darin, dass die Einsatzeinheit Waldshut von drei Mitgliedern des Kreisvorstands geführt wurde.