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Kreis Waldshut Reto Dubach leitet Kommission

11.02.2012


– Der Vorsteher des Baudepartements des Kantons Schaffhausen, Regierungsrat Reto Dubach, steht seit Beginn des Jahres an der Spitze der Hochrheinkommission. Zusammen mit den Kollegen aus dem Kanton Aargau sowie den deutschen Landkreisen Waldshut und Lörrach will er sich weiterhin für eine erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Hochrhein einsetzen.Seit 2008 ist Reto Dubach im Schaffhauser Regierungsrat für die Außenbeziehungen zuständig.

Neben der Hochrheinkommission ist der Kanton grenzüberschreitend unter anderem auch im Verein Agglomeration Schaffhausen, in der Randenkommission und in der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) aktiv eingebunden. Die gute Nachbarschaft zu pflegen ist für Reto Dubach daher eine Selbstverständlichkeit: „Unser Kanton grenzt zu mehr als 80 Prozent an Deutschland. Diese wichtige Scharnierfunktion zwischen dem EU-Raum und der Schweiz wollen wir aktiv gestalten.“

Vorsitz Wechselt jährlich In der Hochrheinkommission wechselt der Vorsitz des Präsidiums jährlich zwischen der Schweizer und der Deutschen Seite. Im vergangenen Jahr präsidierte der Waldshuter Landrat Tilman Bollacher die grenzüberschreitende Organisation, zum Jahreswechsel ging das Amt nun an den Vorsteher des Schaffhauser Baudepartements über.

Reto Dubach freut sich auf seine Aufgabe als Präsident. „Wir wollen uns in der Hochrheinkommission im Jahr 2012 schwerpunktmäßig mit dem Themenfeld Energie befassen.“ Insbesondere soll hier das grenzüberschreitende Potenzial geweckt werden. Auf beiden Seiten des Rheins laufen derzeit politisch und gesellschaftlich spannende Prozesse, die besser miteinander verzahnt werden müssten. Man könne viel von den jeweiligen Nachbarn lernen, findet Reto Dubach.

Kulturelle Begegnung geplant Außerdem rechnet die Hochrheinkommission fest damit, im laufenden Jahr mit einem Fonds für Kleinprojekte in die Fläche gehen zu können. Mit Fördermitteln aus dem laufenden Interreg-Programm sollen grenzüberschreitende Maßnahmen und Projekte für interkulturelle Begegnung und Austausch unterstützt werden. Auch für diese Vorhaben äußert sich Reto Dubach zuversichtlich: „durch die finanzielle Förderung von kleinräumigen Initiativen und Projekten von lokaler Bedeutung können in vielen Bereichen Begegnungen über die Grenze hinweg ermöglicht und die traditionelle Verbundenheit der Menschen am Hochrhein gestärkt werden.“

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