Mein


Der Höhenflug der Wirtschaftsregion setzt sich laut der jüngsten Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee fort.

– Gute Stimmung herrscht in der Wirtschaftsregion zwischen westlichem Bodensee und dem Dreiländereck. Die glänzende Geschäftslage der Unternehmen ist nach wie vor ungetrübt. Das ergab die jüngste Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee. Die IHK-Experten errechneten einen – nach einer leichten Eintrübung im Herbst 2011 – wieder gestiegenen Konjunkturklima-Index von 136 Punkten. Ihren Höhenflug setzten der Handel und die Dienstleistungsbranche weiter fort. Ihnen kommen nach wie vor der starke Franken und damit die große Nachfrage Schweizer Kunden zugute. Erfreulich stellt sich auch die Investitionsbereitschaft der Unternehmen dar. Als größtes Risiko bewerten die Betriebe die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise. Es läuft weiterhin rund bei den Unternehmen: Volle Auftragsbücher, gute Kapazitätsauslastungen und ein fantastisches Weihnachtsgeschäft beim Handel lassen den ermittelten Wert für die Geschäftslage auf sensationelle 160 Punkte steigen. Zwei Drittel der befragten Unternehmen sprechen von einer guten Geschäftslage. Nur drei Prozent schätzen ihre Lage als schlecht ein. Eher verhalten äußern sich die Industrieunternehmen. Zwar ist ihre Geschäftslage zurzeit mehr als gut, doch zeigt sich das produzierende Gewerbe eher skeptisch, was die Erwartungen für dieses Jahr anbelangt. Die exportorientierten Betriebe setzen bei den Märkten in Europa und besonders in den USA nicht mehr auf ein Wachstum. Dabei spielen die ungewisse Zukunft des Euro und die Wirtschaftskrise in Nordamerika eine große Rolle.

Ein gutes Zeichen ist die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Rund 83 Prozent der Unternehmen geben gleich bleibende oder steigende Inlandsinvestitionen an. Trotz der in den vergangenen Wochen angekündigten Entlassungen einiger Großbetriebe gibt es keine Anzeichen für einen generellen Arbeitsplatzabbau in der Region. Im Gegenteil: Jedes dritte Unternehmen will mehr Mitarbeiter einstellen. Zwei Drittel wollen ihren Bestand halten. Als echte Jobmotoren erweisen sich dabei der Handel und die Dienstleistungsbranche, die verstärkt Fachkräfte suchen. Die größten Sorgen machen sich die Betriebe über die Preisentwicklungen für Energie und Rohstoffe. Mehr als die Hälfte (53 von hundert) gab dies in der Umfrage an. Durch Optimierung und Beschaffung (51 von hundert), aber auch durch die Weitergabe der Mehrkosten an die Kunden (38 Prozent) will man diese negative Entwicklung auffangen.

zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln